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Besuch des Demenzparcours

Was fühlen und erleben Menschen, die an einer Demenz erkrankt sind? Um dies zu verstehen oder zumindest besser nachvollziehen zu können, haben wir, die Klasse GK12b, die interaktive Ausstellung “Hands-on-Dementia” in der AOK Geschäftsstelle Straubing besucht. 
Der sogenannte Demenzsimulator bietet 14 Stationen, die alltägliche vermeintlich leichte Tätigkeiten darstellen. Jedoch sind an jeder Station Schwierigkeiten eingebaut, welche die Demenz simulieren sollen. 
Mithilfe einer Anleitung und diversen Utensilien, versuchten wir immer zu zweit die Situationen den Umständen entsprechend zu meistern. Eine Person leitete die Aufgabe jeweils an, durfte jedoch keine Hilfestellung geben. Am Ende wurde getauscht, sodass jeder einmal die alltäglichen Einschränkungen von Demenzpatienten selbst erleben konnte. 
Da Demenzerkrankte häufig auch an den Komorbiditäten ihrer Krankheit leiden, bezogen sich die Schwierigkeiten oft nicht nur auf die Demenz, sondern beispielsweise auch auf Erkrankungen der Augen, des Bewegungsapparates und der Muskeln. 
Der Tag bei Hands-on-Dementia startete, wie bei den meisten Menschen, mit dem Anziehen. So hangelten wir uns nun an einem mehr oder weniger normalen Tagesablauf entlang. Da die Aufgaben auch antizyklisch durchlaufen werden konnten, waren wir alle zu jeder Zeit beschäftigt.  Erna, so heißt die demenzerkrankte Patientin bei Hands-on-Dementia, bereitete sich im Laufe des Tages etwas zu essen zu, ging auf den Markt um einzukaufen und bemühte sich, ihren Alltag so gut wie möglich zu bestreiten. Sie versuchte sich an altbekannte Wege zu erinnern, Auto zu fahren und ihren verstorbenen Mann auf dem Friedhof zu besuchen. Sie spielte Ball mit den Enkeln, doch wie gut das funktioniert hat, war von Ernas (also unserer Tagesform) abhängig, aber in jedem Fall anstrengend. Am Ende des Tages sowie der Ausstellung ging Erna zu Bett – auch nicht mal eben so, wie wir am eigenen Leib erfahren konnten. 

Betreut wurde das Ganze durch Mitarbeitende der AOK und des Klinikums Straubing, die einem bei Fragen zu den verschiedenen Problemstellungen mit Rat und Tat zur Seite standen. Für betroffene Angehörige gab es auch jede Menge Informationsmaterial, um entsprechende Hilfsangebote wahrnehmen zu können. 

Nach dem Durchlaufen der einzelnen Stationen – nach gut zwei Stunden – wurde uns hautnah bewusst, wie fordernd der Alltag für die Betroffenen sein kann. Zukünftig werden wir ihnen wohl verständnisvoller gegenübertreten können. Wir waren echt geschafft.

Herzlichen Dank an die Organisation im Rahmen der “Gesundheitsregion plus Straubing”, die uns dieses tolle Erlebnis möglich gemacht hat.

Barbara Reitner, GK12b

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