Am 23. März 2026 fand an der Berufsschule II Straubing-Bogen ein turnusgemäßes Austauschgespräch zwischen der Schulleitung und der Elternvertretung statt. In einer angenehmen Atmosphäre erörterten Schulleiter OStD Roland Kiefl und StD Oliver Gebhard gemeinsam mit Frau Helena Reifschneider, Herrn Andreas Baumann und Frau Iris Bumes-Kremser aktuelle schulische Entwicklungen und Planungen.
Als Mitglied des Berufsschulbeirats nimmt die Elternvertretung eine wichtige Rolle bei der Förderung der Beziehungen zwischen Schule, Schülern, Erziehungsberechtigten und der Arbeitswelt ein. Das zweieinhalbstündige Gespräch diente der gegenseitigen Beratung sowie der Information über wichtige schulorganisatorische Belange.
Im Rahmen des Austauschs wurden die Beteiligten über anstehende Termine informiert. Dazu zählten die nächste Sitzung des Berufsschulbeirats am 24. Juni 2026 an der Schule sowie die Abschlussfeier am 17. Juli 2026 in der Fraunhofer-Halle.
Die Schulleitung berichtete von einer stabilen Situation an der Mathias-von-Flurl-Schule. Die Schülerzahlen sind konstant und die Unterrichtsversorgung gestaltet sich solide. Erfreulich ist der Umstand, dass derzeit keine Personalabgänge zu erwarten sind; dies ist vor dem Hintergrund des bestehenden Stellenmoratoriums von besonderer Bedeutung für die Stabilität der Unterrichtsversorgung. Im Bereich der pädagogischen Weiterentwicklung wurden die Seminare in Ethik, Wirtschaft und katholischer Religionslehre angesprochen. Zudem befindet sich die Führungsstruktur der Schule derzeit in einer Neugliederung. Bei den Schulentwicklungszielen liegt der derzeitige Fokus der Schule klar auf der Digitalisierung und der Selbstfürsorge aller am Schulleben Beteiligten.
Ein zentraler Punkt des Gesprächs war der Fortschritt der Baustelle am Erweiterungsbau. Da derzeit die Nutzung von Containern sowie ausgelagerten Klassenzimmern an benachbarten Schulen notwendig ist, ist die Einhaltung des Bauzeitenplans von großer Bedeutung. Trotz der aktuellen Herausforderungen wird davon ausgegangen, dass der Zeitplan für die Betriebsfertigkeit eingehalten werden kann. In diesem Kontext wurde auch das neue Jugendwohnheim thematisiert, das die Infrastruktur für auswärtige Schüler ergänzt.
Der Bericht über das laufende Schuljahr verdeutlichte zudem das breite Spektrum an Aktivitäten an der Mathias-von-Flurl-Schule. Die Projekte reichen vom Ausbau der Tablet-Klassen in den Fachbereichen Industrie und Bank über soziale und gesundheitliche Initiativen wie die DKMS-Aktion, den Gesundheitstag und die Verkehrssicherheitswochen bis hin zum Toleranzprojekt „Ehrenamt – unbezahlt, aber unbezahlbar“. Ergänzt wird dieses Angebot durch erlebnispädagogische Wanderungen, Erasmus+-Fahrten nach Dublin, Berlinfahrten sowie den regelmäßigen Austausch mit Mittelschulen, Wirtschaftsschulen und Realschulen.
Das Gespräch schloss mit einem positiven Resümee über die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Schule und den Elternvertretern, die maßgeblich zum gelingenden Schulleben beiträgt.