Unter dem Motto „Ehrenamt: Unbezahlt, aber unbezahlbar“ hat an der Mathias-von-Flurl-Schule die diesjährige Toleranzwoche stattgefunden. Vom 16. bis 21. März setzten sich Schülerinnen und Schüler aus 27 Klassen mit verschiedenen Formen des freiwilligen Engagements auseinander.
Zum Auftakt betonten der stellvertretende Schulleiter Herr Gebhard und der Mitarbeiter der Schulleitung Herr Hornsteiner, die Bedeutung des Ehrenamts für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Toleranzprojekt wird an der Schule bereits seit dem Schuljahr 2001/2002 jährlich durchgeführt.
Im Verlauf der Woche stellten verschiedene Organisationen ihre Arbeit vor. Barbara Steidl von der Caritas-Fachambulanz für Suchtprobleme Regensburg präsentierte das Präventionsprojekt „Mindzone“. Angelika Schebelle von der Caritas informierte einzelne Klassen über soziale Einsatzmöglichkeiten, etwa als Lesepatin oder im Besuchsdienst.
Das Technische Hilfswerk (THW) zeigte im Pausenhof seine Einsatzmöglichkeiten. Rainer Gebhard, Zugführer im Technischen Zug, erläuterte dabei die Aufgaben des THW. An mehreren Stationen konnten die Schülerinnen und Schüler praktische Einblicke in Rettungs- und Bergungstechniken gewinnen.
Über Lebensmittelrettung informierten die Foodsharing-Botschafterinnen Maria Laufer und Andrea Gschwind. Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements in der Region stellten zudem Vertreter des Freiwilligenzentrums Straubing vor. Vorstandsmitglied Herr Martin Schaller bezeichnete das Zentrum als wichtige Anlaufstelle für Beratung und Vermittlung von Freiwilligen.
Zum Abschluss war die BRK-Rettungshundestaffel Straubing-Bogen zu Gast. Unter der Leitung von Christina Artmann erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Ausbildung der Hunde und die Arbeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.
Begleitend wurde vor dem Lehrerzimmer eine Ausstellung zu verschiedenen Bereichen des Ehrenamts gezeigt.
Die Toleranzwoche zeigte eindrucksvoll die Bandbreite ehrenamtlichen Engagements und seine Bedeutung für die Gesellschaft.
Julia Hausmann, StRin