logo_gesamt_bunt_6020.jpg

Mathias-von-Flurl-Schule ist "QmbS-Schule"


Schulentwicklung gehört an unserer Schule beinahe schon zur gelebten Tradition. Zahlreiche positivie Entwicklungen wurden so in der Vergangenheit auf den Weg gebracht. Diesen Prozess werden wir im Rahmen unserer erfolgreichen Bewerbung am Projekt "Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen" (QmbS) versuchen fortzuschreiben.

Das Qualitätsmanagementsystem QmbS geht von der These aus, dass ein kontinuierlich, systematisch und transparent gestaltetes Qualitätsmanagement

  • das pädagogische und organisatorische Profil einer Schule stärkt,
  • den Erfolg und die Nachhaltigkeit der Arbeit von Kollegium und Schulleitung optimiert,
  • mittelfristig Freiräume für eine schul- und unterrichtsbezogene Weiterentwicklung von Schule und Arbeitsumgebung schafft und damit
  • die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern erhöht.

Für weitere Infos zum Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen, klicken Sie bitte auf das LOGO!

Unser QmbS-Team im Schuljahr 2021/2022:

qmbs_team_2021-22.jpg

Schulentwicklung im Schuljahr 2020/2021

Für die QmbS-Arbeit im Schuljahr 2020/2021 blieb das seit vielen Jahren bewährte Team in unveränderter Zusammensetzung verantwortlich. Lediglich in der Aufgabenzuständigkeit ergab sich die Veränderung, dass OStRin Ingeborg Hack die bisherige Teamleitung von StD Hans Detterbeck übernommen hat. StD Hans Detterbeck bleibt aber trotz der Funktionsübertragung des Beratungslehrers und der damit verbundenen zeit-intensiven Aufgabe weiterhin aktives Mitglied in unserem QmbS-Team. Wir sind sehr dankbar für die vielen Jahre als Teamsprecher, die StD Hans Detterbeck in unvergleichlich einfühlsamer, erfolgreicher und positiver Weise ausgefüllt hat und freuen uns, dass er weiterhin mit uns im Team aktiv für unsere Schulentwicklung einsteht.

Unser QmbS-Team im Schuljahr 2020/2021:

qmbs_team_tabelle.jpg

Schulentwicklung steht immer wieder vor neuen Herausforderungen und verlangt Flexibilität, Umdenken und Umstellungen – grundsätzlich! Ganz besonders aber in Zeiten und Situationen wie den aktuellen coronabedingt schwierigen Schul- und Unterrichtsverhältnissen. So waren die grundlegend sachkundig vorbereiteten und klar strukturierten wöchentlichen Sitzungen des QmbS-Teams teils immer wieder geprägt von Diskussionen über jeweils aktuelle Mitteilungen und Entscheidungen des Ministeriums bzw. der zuständigen Behörden in Sachen Corona - vor allem in Verbindung mit deren Umsetzung und den jeweiligen Auswirkungen auf notwendige Maßnahmen im Rahmen der generellen Zielsetzung im Bereich Digitalisierung; in diesem Zusammenhang war des Öfteren auch ein außerplanmäßiges Aufgreifen von Maßnahmen nötig, um eine zügige Anpassung an veränderte Vorgaben sicherzustellen. Eine merklich herausfordernde Aufgabe, der sich das QmbS-Team unter Einbindung des Kollegiums aber konsequent stellte und somit auch den planmäßigen Zielen unseres Schulentwicklungsprozesses wieder einen Schritt näherbrachte.

Digitalisierungsziel im Schuljahr 2020/21

Kernstück des wesentlich durch die Coronapandemie geprägten Schuljahres war und ist die bereits im vergangenen Schuljahr begonnene Weiterarbeit am Medienkonzept und den Mediencurricula, um eine systematische Weiterentwicklung des Digitalisierungsprozesses an unserer Schule zu gewährleisten.

Bereits im Juni/Juli des vergangenen Schuljahres erfolgte in den Fachbereichssitzungen ein fächer-übergreifender Abgleich der in den didaktischen Jahresplänen enthaltenen digitalen Kern-kompetenzen für die 10. Jahrgangsstufe. Dadurch werden sowohl eine systematische Vermittlung als auch die Nutzung und der Rückgriff auf bereits erworbene Kompetenzen im Fortgang eines Schuljahres sichergestellt. Im laufenden Schuljahr erfolgte außerdem eine Überprüfung und ggf. Erweiterung der didaktischen Jahrespläne hinsichtlich der unvorhergesehenen, veränderten Rahmenbedingungen, insbesondere durch den pandemiebedingten Distanzunterricht.

Das bereits im letzten Schuljahr festgelegte Unterrichtsziel „Die Schülerinnen und Schüler haben die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen" und das daraus abgeleitete Teilziel „Die Schülerinnen und Schüler gehen verantwortungsvoll mit sensiblen Daten im beruflichen und privaten Kontext um" fanden ebenfalls eine Weiterentwicklung. Erstellt und erprobt wurden Lerneinheiten zu den Themen „Safer Smartphone", „Kritisches Surfverhalten", „Umgang mit sensiblen Daten auf Online-Plattformen" und „Persönlichkeitsrecht/Datenschutz/Urheberrecht", die die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zielführend erweitern. Daneben wurde durch Mitglieder des Meko-Teams in Zusammenarbeit mit Mitgliedern des QmbS-Teams ein "Digitalpass Berufsschule II Straubing-Bogen" geschaffen, der grundlegende digitale Kompetenzen als Basis plus zusätzliche berufsspezifische und fachbereichsindividuelle Kompetenzen in Form von Zusatzmodulen beinhaltet, die während einer 3-jährigen Ausbildungsdauer vermittelt werden. Geplant ist die Einführung dieses Digitalpasses zum Schuljahr 2021/22.

Parallel zur Weiterarbeit an den Maßnahmen im Digitalisierungsprozess absolvierte das gesamte Kollegium eine Vielzahl an Fortbildungen. Neben den Online-Modulen der ALP Dillingen im Rahmen der Fortbildungsoffensive zur Digitalisierung und den wöchentlich wechselnden Angeboten der Stabstelle Medien.Pädagogik.Didaktik der ALP initiierte die Fortbildungsbeauftragte der Schule, StRin Katharina Peter, ein umfangreiches Angebot an Schulinternen Lehrerfortbildungen. Gerade im Hinblick auf den Einsatz im Distanzunterricht erhielten die Kolleginnen und Kollegen somit zahlreiche Möglichkeiten, die eigenen digitalen Kompetenzen weiter auszubauen. Daneben sorgten in diesem arbeitsreichen Schuljahr mehrere SchiLfs zur Lehrergesundheit für den nötigen körperlichen und mentalen Ausgleich.

Das gesamte Schuljahr war (und ist mit hoher Wahrscheinlichkeit über den Redaktionsschluss hinaus) geprägt durch wiederkehrende längere Phasen des Distanzunterrichts, die allen Beteiligten viel abverlangten. In einer anonymen Forms-Umfrage bekamen deshalb auch unsere Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, neben einer Selbstreflexion Rückmeldung zu dieser Form des Unterrichts zu geben. Im Ergebnis wurde den Lehrkräften viel Lob ausgesprochen, insbesondere für ihr Engagement. Es wurden aber auch Anregungen gegeben, wie der Distanzunterricht noch besser gestaltet werden kann; diese wurden im Kollegium thematisiert und erfolgreich umgesetzt.

 

Begleitet wurde die QmbS-Arbeit während des Schuljahres wieder durch Nachhaltigkeitssitzungen mit unserem bewährten Berater-Tandem, StDin Stefanie Troidl und OStRin Marion Göth.

Da aufgrund der anhaltenden Corona-Situation leider keine persönlichen Treffen möglich waren, wurden zwei Sitzungen online abgehalten. Die Anregungen durch die beiden QmbS-Beraterinnen waren aber digital nicht minder konstruktiv und hilfreich für die Weiterarbeit am Digitalisierungsprozess unserer Schule. Gerade der fachmännische Blick von außen bringt Aspekte mit ein, die die Qualitätsarbeit nochmals bereichern. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung an das Berater-Tandem, verbunden mit der Hoffnung, dass die nächste Nachhaltigkeitssitzung im Sommer 2021 wieder in Präsenz stattfinden kann.

 

Ein Dankeschön gebührt aber auch wieder allen Kolleginnen und Kollegen, die ohne großes Aufhebens durch aktiv geplante oder spontane Beiträge den Schulentwicklungsprozess gemeinsam mit dem QmbS-Team weiterbringen; die trotz der Widrigkeiten dieses Corona-Schuljahres aufgeschlossen bleiben und den Schulentwicklungsprozess mittragen; die um Qualitätssicherung und –verbesserung auch über die aktuellen Ziele hinaus bemüht sind.

 

Ein weiterer Dank soll aber auch an unsere Schülerinnen und Schüler gehen, die durch ihre konstruktiven Rückmeldungen entweder bei umfangreicheren Befragungen wie auch bei den Individualfeedbacks oder auch durch spontane Rückmeldungen zu Überlegungen in Sachen Schul- und Unterrichtsqualität anregen.

Vollständig ist der Dank aber erst, wenn er auch bei unseren Mitgliedern des QmbS-Teams angekommen ist. Daher geht mit großer Anerkennung ein offizielles „Dankeschön" ausdrücklich auch im Namen unseres Schulleiters, OStD Werner Kiese, an das rege, kreative, professionelle, weitsichtige und wohlgemute QmbS-Team unserer Mathias-von-Flurl-Schule.

 

Für die Schulleitung:                    Für das QmbS-Team:

Silvia Obermeier-Fenzl                Ingeborg Hack

Stellvertretende Schulleiterin     QmbS-Teamsprecherin

Digitalisierung - technisch-organisatorisch betrachtet!

 

Wenn außerhalb der Schulleitung zwischen Lehrkräften von Digitalisierung gesprochen wird, und das ist seit geraumer Zeit unaufhörlich der Fall, so beschäftigt die Lehrkräfte dabei vor allem der Gedanke „Wie bring ich's meinen Schülern bei?". Oder zunächst durchaus auch die unerschöpflichen Fragen, wie mache ich mich selbst fit in dem neuen Videotool, den zahlreichen zur Auswahl stehenden neuen Learning-Apps, den neuen Softwareprogrammen? Wie funktioniert die Erstellung von Videos? Wie kann ich meinen Unterricht zu den Schülern „nach Hause" streamen? Wie baue ich digitale Tools optimal in den Unterricht ein? Wie lassen sich diese Erkenntnisse und Fertigkeiten zielführend in mein Medienkonzept einbauen? Welche digitale Maßnahme ist für den Beruf und das Fach/das Lernfeld, den bzw. das ich unterrichte, gewinnbringend, und was ist für meine Schüler und deren Ausbildung förderlich? Sehr viele Betrachtungen mehr könnte man hier erwägen und zusammentragen.

 

Diese Überlegungen beschäftigen uns als Schulleitung selbstverständlich ebenso intensiv wie das Kollegium und wir legen Wert darauf, mit all den Neuerungen bzw. Veränderungen selbst auch befasst zu sein – unterrichtlich sowieso. Wir initiieren dabei, greifen Fragen auf und nehmen wertvolle Anregungen von Kollegen, die dankenswerterweise meist auch aktiv an uns herangetragen werden, auf und sorgen meist auch in Zusammenarbeit mit Kollegen dafür, dass diese auf unsere Schule und Schüler zugeschnitten umsetzbar und einsetzbar werden.

 

Dazu bedarf es grundsätzlich bester und aktueller technischer Voraussetzungen, für die grundlegend auch die Schulleitung verantwortlich ist - in Zusammenwirken mit dem Sachaufwandsträger, in unserem Falle der Berufsschulverband Straubing-Bogen, versteht sich. Die hierzu erforderlichen Planungen, Vorbereitungen, Termine, Gespräche, Erkundigungen, Beratungen, Verhandlungen, Nachbereitungen etc. bedeuten für den Schulleiter bzw. die Schulleitung in der Zwischenzeit einen immensen Zeit- und Informationsaufwand.

 

Und spätestens hier wird offensichtlich, welche Bedeutung in der Zwischenzeit die Zusammenarbeit des Schulleiters mit dem Systembetreuer und dem Systemverantwortlichen in der Verwaltung gewonnen hat. Systembetreuer an einer Schule bedeutet Lehrer zu sein, gleichzeitig aber auch Experte in Sachen IT, also einem Bereich, in dem sich täglich spannende und auch sehr herausfordernde Neuerungen ergeben, gerade in den letzten beiden Jahren in einer teilweise sich selbst überholenden Geschwindigkeit.

 

Noch im Schuljahr 2002/2003 tauchte der Begriff Systembetreuung nicht konkret auf. An unserer Mathias-von-Flurl-Schule ist im Schuljahr 2003/2004 erstmals an eine Lehrkraft die zusätzliche Aufgabe einer kommissarischen Systembetreuung übertragen worden; als Aufgabe „nebenbei" – sowohl für den ernannten Systembetreuer wie auch für den Schulleiter. Seit dem Schuljahr 2006/2007 hat die Schulleitung StD Hans Eid als Systembetreuer in offizieller Funktion, also mit einer gewissen Stundenermäßigung bei der Lehrertätigkeit, zur Seite. Bei speziellen Themen hinsichtlich von Hardware und Softwarelösung gilt in den letzten Jahren auch der Mitarbeiter in der Schulleitung StD Oliver Gebhard als Experte mit Leidenschaft – vor allem in der Schulverwaltung.

 

In den jährlichen Jahresbericht-Rückblicken des Schulleiters erwähnte OStD Werner Kiese anfänglich noch „die Vernetzung aller Räume, die Verlegung und Aufstockung des Serverraumes, die Einrichtung eines neuen PC-Labors und eine damit verbundene Netzverkabelung von insgesamt 12 km Länge". Heute müssten wir, um wirklich exakt zu erfassen was sich die letzten Jahre „digitalisierungstechnisch" getan hat, für die Berichterstattung einen eigenen Jahresbericht erstellen oder etliche Exceltabellen mit Datensätzen zu den Planungen, Angeboten, Einbauten etc. anhängen. Die Entwicklung und „IT-Aufrüstung" hat ein rasantes Tempo aufgenommen.

 

Um tatsächlich einen archivischen Rückblick nachvollziehbar zu machen und auch um das Bewusstsein für diesen große Dimensionen annehmenden schulischen „Hintergrundschauplatz" zu schaffen, finden Sie im Folgenden jeweils einen Bericht unseres Schulleiters OStD Werner Kiese und unseres Mitarbeiters in der Schulleitung StD Oliver Gebhard. Herr Kiese beschreibt die Entwicklung in Sachen digitale Ausstattung/Systembetreuung allgemein an der Schule und Herr Gebhard bezieht diesen Aspekt auf die Schulverwaltung.

 

Unterstützt werden die Schulleitung sowie der schulische Systembetreuer in digitalen Angelegenheiten inzwischen auch durch die beiden Mitarbeiter des Berufsschulverbandes Straubing Bogen Marcel Karl (seit 01.02.2019) und durch Ramona Kneitinger (seit 01.02.2021). Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung und freuen uns, die beiden jungen Kollegen an unserer Seite zu haben.

 

Silvia Obermeier-Fenzl
Stellvertretende Schulleiterin

systembetreuer2.jpg

von links: Marcel Karl, StD Hans Eid, Ramona Kneitinger, StD Oliver Gebhard und Schulleiter OStD Werner Kiese

Systembetreuung – Schüler- und Lehrernetz

 

Wenn auch in der breiten Öffentlichkeit und in den Medien oft die Meinung vertreten wird, der Digitalisierungsprozess an den Schulen in Bayern hätte erst in den Zeiten von „Corona" und „Homeschooling" Fahrt aufgenommen, so trifft das für unsere Schulen unter der Trägerschaft des Berufsschulverbandes Straubing-Bogen keinesfalls zu. Mag zugegebenerweise die eine oder andere Maßnahme durchaus beschleunigt oder vorgezogen worden sein, so arbeiten wir in der Schulleitung inkl. des Systembetreuers Herrn StD Hans Eid und im Rathaus der Stadt Straubing gemeinsam mit den Systemtechnikern, der gesamten IuK-Abteilung unter der Leitung von Herrn Albert Sturm und dem Schulverwaltungsamt unter der Leitung von Frau Marion Graf kontinuierlich seit Jahren an innovativen und praktikablen IT-Lösungen. Insbesondere hat uns Berufsschulen der Sachaufwandsträger im Rahmen des Möglichen bisher finanziell stets unterstützt, so dass wir mittels zeitgerechter IT-Ausstattung unseren Bildungsauftrag bisher immer gut erfüllen konnten. Allerdings lässt sich schon seit mehreren Jahren beobachten, dass gerade die „schnellen" Entwicklungsprozesse auf dem IT-Sektor auch längst den Bereich Bildung und Ausbildung vereinnahmt haben. Der Einzug moderner Medien in den Unterricht und das anwenderbezogene Unterrichten gerade an Berufsschulen verpflichten uns deshalb umso mehr zu einem überlegten und pädagogisch-erzieherischen Handeln an den Schulen.

 

Förderer der Digitalisierung - Bund und Freistaat Bayern

Deutlich steigende Ausgaben für Hard- und Software sowie für die Systemwartung bzw. den -unterhalt verursachen Kosten, die so manche Kommune an die Grenzen der Finanzierbarkeit führen. So kündigte im Jahre 2019 zunächst der Freistaat Bayern seine Förderprogramme zur Digitalisierung der Schulen mit einem vorgezogenen Maßnahmenbeginn rückwirkend ab 01.03.2018 an. Über alle Schularten hinweg waren auch unsere Schulen zeitgleich angehalten, hierzu sog. Medienkonzepte mit detaillierten Ausstattungsplänen zu entwickeln, um möglichst strukturiert und systematisch die Medienkompetenz seitens der Schülerinnen und Schüler zu steigern, was insbesondere Fragen zu den Unterrichtsinhalten und der Unterrichtsgestaltung oder genauso die Lehrerfortbildung betrifft. So stellte bzw. stellt auch der Bund den Bundesländern im Rahmen des sog. DigitalPakts von 2019 bis 2024 rund 5 Mrd. Euro und daraus dem Freistaat Bayern insgesamt 778 Mio. Euro zur Verfügung für Investitionen in den Ausbau digitaler Klassenzimmer einschließlich Schulhausvernetzung, WLAN-Infrastruktur, mobiler Endgeräte und digitaler Arbeitsgeräte bzw. für den Aufbau von Strukturen zur professionellen IT-Administration und Wartung. Für unsere Schulen bedeutet dies, dass zeitnah noch in diesem Schuljahr unser Schulnetz bzw. die digitale Infrastruktur nicht nur technisch optimal aufgerüstet, sondern auch die schon vorhandene WLAN-Ausstattung professionell ausgebaut wird, bei einem Leistungsvolumen von insgesamt 1,5 GB/s. In Zukunft soll zusätzlich über eine Glasfaserverbindung ein zentraler Zugriff auch auf unser Schulnetz im Zuständigkeitsbereich des Sachaufwandsträgers durchführbar sein. Die Server werden dann nicht mehr an den Schulen zu finden sein, sondern die Rechnerleistung kommt von einem zentralen Rechner im Rathaus der Stadt Straubing.

 

Während der Bund mehr den digitalen Ausbau der Infrastruktur und des Schulgebäudes fördert, konzentriert sich das mittlerweile von uns ausgeschöpfte Förderprogramm des Freistaates Bayern auf die Bereitstellung von Endgeräten und die Einrichtung von Unterrichtsräumen. Insgesamt erhielten unsere drei Schulen aus dem sog. Digitalbudget des Freistaates knapp 61.000,00 Euro im Rahmen der Förderung „Digitales Klassenzimmer" und im Rahmen der Förderung „Integrierte Fachräume" 140.000,00 Euro. Waren in der Vergangenheit nicht nur bei den von uns getätigten IT-Beschaffungen über den jeweils budgetierten Schulhaushalt genauso intensive Vorbesprechungen und Planungen mit Angebotsvergleichen erforderlich, so setzen die genannten Förderprogramme und -summen eine detaillierte Beantragung der schulischen Bedarfe durch den Sachaufwandsträger voraus. Die komplexen Anforderungen des Vergaberechtes sind hierbei ganz besonders zu berücksichtigen, was den Abstimmungsbedarf nicht unwesentlich erhöht, aber bisher immer zu einer einvernehmlichen Lösung geführt hat.

 

Damit diese enormen Investitionen nicht im Sande verlaufen, beinhaltet die Digitalisierungsoffensive des Staates auch weitere positive Effekte. So stehen umfangreiche spezielle Fortbildungsangebote für Lehrkräfte bereit. Der Einstieg begann im Jahr 2020 mit schulartübergreifenden verpflichtenden Online-Basismodulen zu folgenden Bereichen: „Unterricht entwickeln", „Ethik und digitale Welt", „Basismodul Mediendidaktik", „Digitalisierung, Schule und Recht", „Technisches Grundverständnis für die digitale Welt". Darüber hinaus gibt es ein üppiges Repertoire an weiteren Fortbildungsmöglichkeiten, sei es in Präsenzform oder in digitalen Selbstlernkursen. Zusätzlich ist seit dem Schuljahr 2019/20 in jedem Regierungsbezirk ein Multiplikatorennetzwerk eingerichtet, das uns über den „Medienpädagogischen Berater Digitale Bildung" der Regierung von Niederbayern erstklassige Fortbildungsreferenten zu den verschiedensten Themen der Digitalisierung abrufbar und kostenlos zur Verfügung stellt.

 

Auch werden die seit Jahren überfälligen und von den Schulen geforderten Anrechnungsstunden für die vor Ort bis dahin allein um Schulrechner und Schulnetz bemühten Systembetreuer an den Schulen erhöht. So gehören mittlerweile rund 350 Endgeräte zum Aufgabenbereich unseres Systembetreuers. Damit hat sich die Anzahl nahezu verdoppelt und es gibt viel zu tun. Folgerichtig erhält auch unser Systembetreuer mittlerweile tatkräftige Unterstützung durch vom für Sachaufwandsträger bestellte Systemtechniker, die gemeinsam den Prozess der Digitalisierung an den beruflichen Schulen vor Ort begleiten und am Laufen halten.

 

Ausstattung der Unterrichtsräume

In der Vergangenheit konnten wir mit Hilfe des uns jährlich zur Verfügung gestellten Budgets die IT-Ausstattung der Klassenzimmer und 5 EDV-Räume der aktuellen digitalen Entwicklung weitgehend anpassen. Richtungsweisend gilt hierfür die im Jahr 2007 komplette Vernetzung aller Klassenräume per Kabel im gesamten Schulgebäude und die Verlagerung des Servers in den Keller. Damit war der Einzug des Internets in allen Unterrichtsräumen über zusätzliche Installation von Lehrerrechnern und Beamern der 1. Generation inkl. Audioübertragung vollzogen. In unmittelbarer Folge kamen bald sog. „Visualizer" mit Bildübertragung per Beamer hinzu, die sich aufgrund der flexiblen Verwendbarkeit recht schnell großer Beliebtheit bei den Lehrkräften erfreuten und innerhalb kurzer Zeit die „Tageslichtprojektoren" vollkommen verdrängt hatten. Mittlerweile setzen wir in den Klassenräumen bereits die 2. Generation bei den Rechnern und Beamern ein. Bei Letzteren ist die Planung der geförderten Ersatzbeschaffung in Form von modernen Lasergeräten im Gange. Damit sind wir weiterhin gut gerüstet für eine zeitgerechte und moderne Unterrichtsgestaltung, um die Schülerinnen und Schüler noch besser mit digitalen Medien vertraut zu machen. So hoffen wir nur noch, dass über das Vergabeverfahren demnächst auch sog. „Dongles" geliefert werden, um die digitale Unterrichtsführung und –begleitung über das Zuschalten von Lehrer-Tablets und Schülergeräten - „bring your own device" - möglich zu machen. Hier geht der berechtigte Wunsch seitens der Lehrkräfte so weit, dass im Endausbau des Schulnetzes nicht nur der Zugriff per Tablet auf das schuleigene WLAN sondern genauso auch auf die schulinternen Laufwerke des Servers möglich sei. Dabei hat sich die Mehrheit des Kollegiums und auch unser Meko-Team gegen eine Ausstattung der Klassenräume mit digitalen Whiteboards oder Großbildschirmen ausgesprochen. Sehr wohl und gern nutzen Lehrkräfte neben den vorhandenen EDV-Räumen immer mehr auch den sog. „Laptopwagen" wegen seiner flexiblen Einsetzbarkeit im Klassenzimmer. War es anfänglich über Jahre hinweg nur eine verfügbare Einheit, so sind mittlerweile bereits zwei Laptopwagen im Einsatz und weitere drei (mit jeweils 16 Notebooks + Drucker + Internetanschluss) kommen unmittelbar noch dazu, so dass bei entsprechendem Datenvolumen bzw. -durchlauf des Netzwerkes dem Digitalisierungsprozess im Unterricht nichts mehr im Wege steht. Zusätzlich befinden sich für die weitere Schüleranwendung 40 Tablets mit „Trollys" in der Ausschreibung, um die Palette der Gerätschaften noch abzurunden und den Lehrkräften eine noch flexiblere wie auch besser planbare Verwendung passgenau zum jeweiligen Unterrichtsgeschehen zu ermöglichen. Hinsichtlich der digitalen Ausstattung sehen wir uns so gut für die nächste Zukunft gerüstet, um die Vermittlung digitaler Kompetenzen in der Unterrichtspraxis zunehmend optimierter umsetzen zu können. Dennoch erscheint es mir immer wichtiger, unabhängig von der IT-Ausstattung den künftigen Schülergenerationen mit fortschreitender Digitalisierung in allen Lebensbereichen hierzu noch viel mehr als bisher Wissen über Wertevorstellungen und Sicherheitsaspekte im „Netz" mitgeben zu müssen.

 

Schülerleihgeräte und Software

Als sehr sinnvolle Förderung des Freistaates Bayern hat sich das Programm zur Förderung von kostenlosen Leihgeräten für Schülerinnen und Schüler, die kein eigenes oder geeignetes digitales Endgerät für das Homeschooling haben, erwiesen. Für unsere Schulen wurden so über den Sachaufwandsträger zunächst 99 neue Notebooks mit Maus, Ladegerät und Tasche im Gegenwert von ca. 70.000,00 Euro beschafft. Aufgrund des raschen Handelns seitens unseres Sachaufwandsträgers konnten noch im Dezember 2020 - unmittelbar mit Beginn der Schulschließungen in Bayern - alle bestellten Geräteeinheiten an uns ausgeliefert werden. Über eine eigens entworfene Nutzungsvereinbarung können seitdem die Geräte ausgeliehen werden und stehen dem einzelnen Nutzer bis zum Ende der jeweiligen Ausbildung zur Verfügung. Viele Schülerinnen und Schüler unserer drei Schulen haben bisher dieses Angebot angenommen, um am Distanzunterricht mit einem funktionierenden Gerät teilnehmen zu können. Eine weitere zweite Förderrunde ist uns vom Sachaufwandsträger angekündigt. Unabhängig davon bieten wir seit Beginn des Schuljahres 2020/21 allen Schülerinnen und Schülern für die Dauer des Schulbesuchs über einen Lizenzvertrag der Schule mit Microsoft die Nutzung von „Office 365" inkl. der Möglichkeit des Speicherns von Daten in der „Cloud" und der Zuweisung einer speziellen E-Mail-Adresse für die schulische Kommunikation an. Gerade im Hinblick auf den Video-Unterricht in den überaus langen Zeiten des Distanzunterrichtes hat sich dieses für die Schülerschaft kostenfreie Angebot hervorragend bewährt, das genauso auch die gesamte Lehrerschaft nutzt.

 

Lehrerleihgeräte

Bisher war es üblich, dass die allermeisten Lehrkräfte zu Hause für die Unterrichtsvorbereitung ausschließlich den eigenen PC benutzten. Mittlerweile kommt es vermehrt vor, dass gerade die jüngere Generation und IT-affine Lehrkräfte selbstbeschaffte Geräte in Form von Notebooks und vor allem von Tablets auch zum Unterrichten im Klassenzimmer nutzen. Eine strikte Trennung zwischen der häuslichen und schulischen Nutzung zu Dienstzwecken wird bedingt auch durch die Digitalisierungsoffensive künftig nicht mehr möglich sein. Die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten im aktiven Unterrichtsgeschehen mittels Tools oder Apps und die Einfachheit der Speicherung von Unterrichtsmaterial in einer Cloud per Internetzugang – sei es zu Hause oder an der Schule – werden diese Art der Verwendung von Lehrerendgeräten noch deutlich beschleunigen. So hat der Bund mit zusätzlicher Förderung des Freistaates Bayern ein sog. „Sonderbudget Lehrerdienstgeräte" aufgelegt, womit Laptops oder Tablets mit Stift und Tastatur beschafft werden sollen. Die Umsetzung des Programms liegt in der Verantwortung der Sachaufwandsträger, in deren Eigentum auch die zu beschaffenden Lehrerleihgeräte übergehen. Leider können aufgrund des begrenzten Fördervolumens jeweils nur rund zwei Drittel der hauptamtlichen Lehrkräfte (nach dem Personalstand im Oktober 2019) an jeder einzelnen Schule mit einem Leihgerät bedient werden. Daraus bestimmt sich die gesamte Zuteilung der Geräteeinheiten pro Schule oder Kollegium. Für jede Fördereinheit erhält der Sachaufwandsträger nach genehmigter Antragstellung 750,00 Euro für ein Gerät und 250,00 Euro zusätzlich als Verwaltungskostenpauschale für Wartung und Instandhaltung. Unseren drei Schulen wurden auf diese Weise die Mittel für insgesamt 40 Geräteeinheiten zugeteilt, wobei dankenswerterweise der Sachaufwandsträger bewusst auf den Verwaltungskostenanteil verzichtet, um den Lehrkräften die bestmöglichen bzw. höherpreisige Geräte für die dienstliche Verwendung zur Verfügung stellen zu können. Wenn auch schulintern die Ausleihe von 40 Endgeräten bei rund 60 in Frage kommenden hauptamtlichen Lehrkräften uns überlassen ist, so ist umso erfreulicher, dass diese Aufgabe im kollegialen Einvernehmen lösbar erscheint. Hier gilt mein besonderer Dank den Kolleginnen und Kollegen, die zugesagt haben, auch weiterhin ihr eigenes Gerät zugunsten anderer nutzen zu wollen. Für mich bleibt zu hoffen, dass die künftige Verwendung dienstlicher Endgeräte als unverzichtbares Werkzeug auch im Lehrberuf wie in der privaten Wirtschaft dauerhaft anerkannt wird und Dienstgeräte uneingeschränkt für alle Lehrkräfte an den bayerischen Schulen verfügbar sind.

 

Werner Kiese
Schulleiter

 

 

 

Systembetreuung - Schulverwaltung

 

Die Entwicklung in der Schulverwaltung ist, neben den personellen Veränderungen, hauptsächlich geprägt von der Entwicklung der Digitalisierung. Bereits vorhandene Soft- und Hardwarelösungen müssen ständig erneuert, angepasst und ergänzt werden, um dem Anspruch einer modernen Verwaltung nicht hinterher zu laufen.

 

Untis/WebUntis

Seit dem Schuljahr 2008/2009 nutzen unsere Schulen das Stundenplanprogramm Untis zur Stunden- und Vertretungsplanung sowie zur Vertretungsabrechnung und Stundenabrechnung. Ab 2012 bis 2019 informierte das „Digitale Schwarze Brett" (DSB) Schüler und Lehrer über Stunden- und Vertretungspläne über eine digitale Anzeige in der Aula sowie über eine App auf dem Smartphone. Darüber hinaus konnten Lehrer und Schüler ihre aktuellen Stundenpläne über die Homepage abrufen.

 

2016/2017 kam der Baustein WebUntis dazu, zunächst nur als Infoboard, d.h. zum Abrufen des Stundenplans online beziehungsweise zusätzlich über das Smartphone (ebenfalls via App). Pionierarbeit leistete die Berufsfachschule für Kaufmännische Assistenten, die, initiiert durch Herrn OStR Wolfgang Jähn, dieses Modul von Anfang an auch als digitales Klassenbuch nutzte. Im Schuljahr 2018/19 wurde dann aufgrund dieser positiven Erfahrungen ebenso an der Berufsschule und der Berufsfachschule für biologisch-technische Assistenten das Klassentagebuch in Papierform vom digitalen Klassentagebuch abgelöst. Vor allem in der Pandemie bewährte und bewährt sich dieses digitale Tool hervorragend, auch weil die Lehrkräfte im Homeschooling die notwendigen Eintragungen ins Klassentagebuch online von zu Hause aus vornehmen können.

 

Im September 2019 programmierte der Systemtechniker der Stadt, Herr Marcel Karl, einen Raspberry Pi (kurz: raspi), der das DSB ablöste und seitdem die Vertretungspläne in der Aula online abbildet. Um Redundanzen zu vermeiden entschied sich die Schulleitung von da an, das DSB nicht weiter zu nutzen.

 

Im laufenden Schuljahr 2020/21 wurde Untis um ein weiteres Modul, das Pausenaufsichtsmodul, ergänzt.


Einführung der Amtlichen Schulverwaltung ASV an allen Berufsschulen, Berufsfachschulen und Wirtschaftsschulen in Bayern

Mit dem KMS Az. II.8-BO1372.12/190/2 vom 04.03.2021 wurden die Berufsschulen, die Berufsfachschulen sowie die Wirtschaftsschulen informiert, dass die produktive Einführung der Schulverwaltungssoftware ASV (Amtliche Schulverwaltung) für das Schuljahr 2021/22 in Bayern verbindlich bevorsteht. An den allgemeinbildenden Schulen läuft dieses Programm schon seit einigen Jahren und hat sich dort bewährt.

 

ASV ist bildlich gesprochen „SAP" für Schulen. Das bedeutet, diese Software unterstützt die Schulen bei allen administrativen Aufgaben und erleichtert den Informationsfluss zwischen den Schulen und deren Aufsichtsbehörden. Die Einführung dieser komplexen Softwarelösung begann ab März 2021 mit bestimmten Entscheidungen, der Einarbeitung und Schulung der Schulverwaltung sowie diversen Installationsarbeiten. Im Schuljahr 2021/22 wird die Software zunächst im Parallelbetrieb zu den bisherigen Softwarelösungen laufen. Die endgültige Umstellung auf ASV erfolgt dann nach der „Oktoberstatistik", d. h. Ende Oktober/Anfang November 2021.

 

Telefonanlage

Die notwendige Infrastruktur für eine neue Telefonanlage unserer Verwaltung wurde bereits Ende des Jahres 2019 geschaffen, indem der analoge Telefonanschluss auf einen digitalen Anschluss umgeschaltet wurde. Dies hatte auch die Änderung der Telefonnummer unserer Schule zur Folge. Aus 238-11 wurde 78987-0. Für das Jahr 2021 stellte der Sachaufwandsträger nun entsprechende Haushaltsmittel bereit, um die mittlerweile fast 30-jährige Telefonanlage durch eine neue, moderne und vor allem digitale Kommunikationsanlage zu ersetzen.

 

Homepage

Unsere aktuelle Fassung der Homepage ging 2012 online und ist damit noch gar nicht so alt. Und dennoch liegt uns ein neuer Internetauftritt am Herzen. Die derzeitige Homepage basiert noch auf einer „alten" CMS-Version, die nicht mehr supportet wird. Das größte Problem dabei ist, dass die Homepage sich nicht automatisch auf Smartphones und Tablets optimiert, sprich kein „Responsive Webdesign" hat. Da mittlerweile immer weniger Schüler für das Abrufen von Informationen aus der Homepage PCs oder Laptops nutzen und immer mehr nur noch mit dem Smartphone ins Internet gehen, hat sich die Schulleitung entschlossen, die Homepage neu und modern aufsetzen zu lassen. Auch zu diesem Zweck wurden für das Jahr 2021 Haushaltsmittel zur Verfügung gestellt.

 

Oliver Gebhard
Mitarbeiter in der Schulverwaltung


Schulentwicklung im Schuljahr 2019/2020

qmbs_2019_2020.jpg

Das QmbS-Team der Mathias-von-Flurl-Schule

Rückblick auf 10 Jahre QmbS an unserer Mathias-von-Flurl-Schule


Schulen, Schulleitungen und Lehrkräfte haben immer schon Möglichkeiten der Verbesserungen genutzt, Bedarfe bedient, Schwerpunkte entfaltet, Profile ausgeprägt, reflektiert – also Schule weiterentwickelt.
Der wesentliche Unterschied zur heutigen Schulentwicklung lag in der Herangehensweise. Wir haben heute ein Steuerungsinstrument zur Hand, das nicht in erster Linie bedarfs- und personenbezogen reagiert und Ideen aufgreifen lässt, sondern mit dem wir uns deutlich stärker auf gemeinschaftliche Ziele unter Einbindung aller an Schule Beteiligten fokussieren und mit mehr Planungssicherheit in die Zukunft steuern können – QmbS (Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen)!
Die Initiierung dieses Systems setzte vor 10 Jahren einen Bewerbungsantrag bei der Regierung von Niederbayern und eine positive Rückmeldung durch unsere Schulaufsicht voraus. Zudem ging die Einführung an der Schule einher mit der Gründung einer Steuerungsgruppe. Die Lehrkräfte dieser Steuerungsgruppe waren/sind dafür zuständig, zusammen mit der Schulleitung verantwortend das System im Sinne der Schulfamilie und diese einbindend einzuführen und als Instrument zu nutzen. Zum anderen wurde die Einführung dieses Systems unterstützt von einem sog. QmbS-Tandem, das in Sachen QmbS Anleitungen bot und uns damit die Basis schuf, die Schulentwicklung betreffend einen Erfolgsweg einschlagen zu können.
Diese Bedingungen haben wir erfüllt und starteten im Schuljahr 2009/2010, also genau vor 10 Jahren. Und ja, die gefühlte und die nachweisliche Bilanz im Jubiläumsjahr ist positiv. Die Schulentwicklungsarbeit wurde für uns mit QmbS zu einer teilweise zwar herausfordernden und arbeitsintensiven Strecke, aber im Ergebnis definitiv zu einem Erfolgsweg.


Worauf basiert unsere Einschätzung?


Natürlich sind es zuvorderst die Rückmeldungen aus den internen und externen Evaluationen, die uns in unserer Überzeugung grundsätzlich bekräftigen.
Konsequent nehmen wir uns aber im QmbS-Team zusätzlich zu den o.g. Rückmeldungen bewusst die Zeit, die zurückliegende Arbeit unseres Teams inklusive Schulleitung sowie die Haltung und Reaktionen des Kollegiums und der Schüler persönlich wahrzunehmen, zu durchdenken und im Gespräch zu reflektieren.
Stets machen wir uns dabei auch klar was wir seit Einführung von QmbS als Schulentwicklungsinstrument bewegt haben. Die Fülle und Qualität des Erreichten stärkt uns immer wieder und motiviert (auch bei vorkommenden „Durststrecken") zum „Dranbleiben".
Unsere Wahrnehmung von Themen, Vorgängen und Sachverhalten, die verbessert werden können, ist so sensibilisiert worden, dass auch unabhängig von systematischen Prozessen viele kleine Dinge auf schnellem Wege angegangen werden.


Worin liegt vermutlich unser schulpersönliches „Erfolgsgeheimnis"?


Selbstverständlich basiert Erfolg im Rahmen eines Qualitätsmanagements nie auf einer Person oder einem Team alleine. Es ist meist eine Verflechtung aus Personen und Handlungen mit vielen positiven Aspekten, insbesondere der Teamorientierung sowie der gegenseitigen großen Wertschätzung und Unterstützung. Und unser Kollegium steht genau für diese Stärke. Genau diese Eigenschaften spiegeln sich in unserem QmbS-Team wider und sind daher Garant dafür, dass sich das gesamte Kollegium, Schüler und Betriebe im Sinne des Qualitätsmanagementprozesses bestens vertreten fühlen dürfen.
Mitglied im QmbS-Team an der Mathias-von-Flurl-Schule wird man von jeher nur auf eigenen Wunsch, obgleich man auch als Nichtmitglied stets Mitwirkungsmöglichkeiten hat. Freiwilligkeit und damit echte authentische Überzeugtheit sichern einen wirksamen Prozess und das notwendige Vertrauen des Kollegiums. Dahingehend kann sich unsere Schulfamilie auch sicher fühlen, denn das QmbS-Team besteht in seiner Zusammensetzung von Anfang an nahezu aus der gleichen Personengruppe.
OStR Hans-Peter Detterbeck und OStRin Susanne Sigl sind seit der Einführung von QmbS 2009 zusammen mit dem Schulleiter, OStD Werner Kiese, und der Stellvertretenden Schulleiterin, StDin Silvia Obermeier-Fenzl, im Team. OStRin Ingeborg Hack und StDin Susanne Vaitl kamen im Schuljahr 2010/2011 hinzu. Erfreulicherweise vervollständigt wurde das Team 2013 von StRin Daniela Höfl und OStR Marco Reitberger und in diesem Schuljahr durch StRin Katharina Peter und seit ihrer Rückkehr aus dem Kultusministerium Mitarbeiterin in der Schulleitung StDin Eva-Maria Geist.
Die stetige, intensive Mitwirkung des Schulleiters, in dessen grundsätzlicher Verantwortung der gesamte Qualitätsmanagementprozess liegt, sowie die weitere Zusammensetzung und Beständigkeit der „QmbSler", wie wir sie bei uns vorfinden, garantieren detaillierte QmbS-Kenntnisse, einen großen Erfahrungsschatz in Sachen Schulentwicklung sowie die Berücksichtigung aller Altersgruppen und Fachbereiche/Berufsgruppen. Durch die weiteren Funktionen und Tätigkeiten/Aufgaben der QmbS-Mitglieder z. B. als Schulleitung, Seminarlehrerin, Schulentwicklungsmoderator, externe Evaluatorin, Fortbildungsbeauftragte, mebis-Beauftragter etc. sind auch viele Blickwinkel des Qualitätsmanagements berücksichtigt.
Die QmbS-Team-Mitglieder fungieren gegenüber dem Kollegium als Unterstützungs- und Beratungsorgan in Fachsitzungen und auch allgemein, stehen immer in engem Kontakt mit Fachbetreuern, „assistieren" mit Tipps bei Entscheidungsfragen oder Dokumentationsaufgaben, rücken immer wieder das Wesentliche in den Vordergrund.
Alle Anliegen und Einwände werden gewissenhaft, verantwortungsvoll und mit Ernsthaftigkeit und größtem Bemühen angenommen und bearbeitet, wohlwissend, dass dennoch nicht jede Entscheidung und Maßnahme alle gleichermaßen zufriedenstellen und erreichen kann. Das Bestmögliche ist Ziel!

Das QmbS-Team nimmt Dinge wichtig, die allen (oder zumindest fast allen) wichtig sind!
Und: Das QmbS-Team weiß den Schulleiter und das Kollegium hinter sich und der Schulleiter QmbS-Team und Kollegium!

 

Welche wesentlichen Ziele verfolgten wir mittels QmbS seit 2009/2010?


Die ersten Maßnahmen unseres QmbS-Prozesses betrafen überwiegend die Prozessqualitäten Schule mit dem Ziel der Vereinfachung und Systematisierung von Verwaltungsaufgaben sowie der einheitlichen Präsentation der Schule in der Öffentlichkeit.
Anschließend rückten wir das Schulklima, das sich als unsere Profilstärke durchaus herauskristallisiert hat, mit dem Fokus auf Kommunikation (Lehrer-Schüler-Ausbildungsbetriebe) und Lehrergesundheit in den Mittelpunkt unserer Bestrebungen. Das Ziel „Wir haben Arbeitserleichterung durch einen Stundenpool" war einerseits der Lehrergesundheit dienlich, zugleich aber auch für eine Stärkung des Teamgedankens und des Unterrichts förderlich.
Seither war es ausschließlich der Qualitätsbereich Unterricht, dem unsere Anstrengungen galten. Zunächst sollte uns das Ziel „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer" berufsbezogen auf einen einheitlichen Nenner und zu verstärkt gemeinsamem Handeln führen.
Mit dem Ziel „Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler nach ihren individuellen Begabungen und Möglichkeiten" haben wir uns auf ein äußerst umfangreiches, ergiebiges und extrem veränderliches Terrain mit noch nicht umfassender allgemeiner Erfahrung im beruflichen Bereich begeben. Entsprechend lange und ausführlich hat uns die Thematik beschäftigt. Zum Zeitpunkt der Zielvereinbarung war an kaufmännischen Berufsschulen die individuelle Förderung kaum institutionalisiert, wir wollten aber in jedem Fall Oberflächlichkeit vermeiden und ein gutes Fundament für das Kollegium schaffen.
Alle Lehrkräfte sollten sich daher zunächst die aktuellen pädagogischen und methodischen Kompetenzen aus der Lehrerbildung im Hinblick auf individuelle Förderung aneignen bzw. nochmals bewusstmachen, um sinnvolle Maßnahmen festlegen und umsetzen zu können. Große Unterstützung war uns dabei u.a. das Seminar Wirtschaft, das sich zu diesem Zeitpunkt der Lehrerausbildung ebenso intensiv mit der Materie auseinandersetzte und uns hilfreiche Synergieeffekte verschaffte.
Während fast alle der o. g. Ziele erreicht sind bzw. in Erhaltungsziele überführt wurden, beschäftigt uns letzteres in einigen Fachbereichen noch in diesem Schuljahr.
Seit letztem Schuljahr sind wir zudem mit einem Ziel befasst, das dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus genauso wichtig ist wie uns selbst und das seither unsere Schwerpunktarbeit für die gesamte Schule, insbesondere auch für die Schulleitung darstellt.
„Die Schüler/innen haben die Fähigkeit, sich eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzugestalten."


Digitalisierungsziel im Schuljahr 2019/2020


Wir starteten mit einem im Juli 2019 fertiggestellten Medienkonzept in dieses Schuljahr 2019/2020. Für den Unterricht bedeutete das zunächst, die didaktischen Jahrespläne inklusive der Mediencurricula und die in den Aktionsplänen festgeschriebenen Maßnahmen soweit wie möglich umzusetzen. Das erforderte aber im unterrichtlichen Alltag durchaus weitere Absprachen. Es stellte sich die Frage, was bei wem schon machbar ist. Die bereits umsetzbaren Inhalte der Mediencurricula wurden in den zeitlich sehr früh im Schuljahr angesetzten Fachsitzungen geklärt. Jeder Kollege wusste/weiß, wer in welchem Zeitraum die entsprechenden Medienkompetenzen im Unterricht zu vermitteln versucht bzw. damit arbeitet.
Nachdem die Online-Module der ALP Dillingen im Rahmen der Fortbildungsoffensive zur Digitalisierung zunächst nicht wie geplant durchgeführt werden konnten, hieß es hier flexibel zu bleiben. Und es bestätigte sich immer wieder der Hinweis unseres Medienpädagogischen Beraters Digitale Bildung der Regierung von Niederbayern, StD Martin Fritz, dass sowohl Mediencurricula wie auch das gesamte Medienkonzept einer stetigen Weiterentwicklung und Anpassung unterliegen. Und das ist gut so!
Neben den Online-Modulen zum Erwerb von medialen Kompetenzen sorgte unsere Fortbildungsbeauftragte, OStRin Ingeborg Hack, zusätzlich für ein ergiebiges Programm an Schulinternen Lehrerfortbildungen, z. B. zur Intensivierung mit Blick auf das Erstellen von Erklärvideos oder zur Arbeit mit Digitalen Tools aus „LearningApps". Vieles ist mit unserer schon sehr guten medialen Ausstattung um- und einsetzbar und wird unterrichtlich praktiziert.
Parallel zur unterrichtlichen Ausgestaltung des Digitalisierungsprozesses wurde von der Schulleitung im Zusammenwirken mit dem Meko-Team die Umsetzung des Ausstattungsplanes weiter forciert. Insgesamt an unserer Schule ein umfangreiches Unterfangen, da die neue und ergänzende mediale Ausstattung vor allem hinsichtlich der Infrastruktur an die vorgesehene Generalsanierung des Schulgebäudes geknüpft werden soll.
Der Digitalisierungsprozess in unserem QmbS-Team (und im Kollegium) hat also volle Fahrt aufgenommen und Geschwindigkeit bekommen. Die weiteren Pläne unseres QmbS-Teams waren durchdacht und sollten zunächst den Fachbetreuern vorgestellt werden. Tipps hierzu holten wir uns am 27. November 2019 wieder von unserem bewährten „QmbS-Tandem" StDin Stefanie Troidl und OStRin Marion Göth.
Wie sich herausstellte eine gute Entscheidung! Wir erhielten u. a. den Ratschlag, nicht sofort das gesamte Ziel „Die Schüler/innen haben die Fähigkeit, sich eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzugestalten." anzupacken, sondern uns ein Teilziel vorzunehmen bzw. auch erst ein daraus abgeleitetes Unterziel zu wählen.
In Abstimmung mit dem Gesamtkollegium fiel die Entscheidung auf den Aspekt des verantwortungsvollen Umgangs mit Medien. D. h. im ersten Schritt wird das o. g. Ziel heruntergebrochen auf das Teilziel: „Die Schüler/innen haben die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen."
Hierzu wurden vom QmbS-Team 2 Unterziele formuliert.
„Die Schülerinnen und Schüler gehen verantwortungsvoll mit sozialen Medien um" und „Die Schülerinnen und Schüler gehen verantwortungsvoll mit sensiblen Daten im beruflichen und privaten Kontext um".
In der Dienstbesprechung zum Schulhalbjahr am 29. Januar 2020 ließ der QmbS-Teamleiter, OStR Hans-Peter Detterbeck, mit Hilfe einer anschaulichen Präsentation den bisherigen Prozess der Planung des Unterrichtsziels „Die Schüler/innen haben die Fähigkeit, sich verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen." Revue passieren und stellte die beiden formulierten Unterziele zur Diskussion. Klare Argumente für jeweils beide Unterziele machten die Bedeutsamkeit der Gesamtthematik deutlich und die Entscheidung, womit man sich zuerst befassen sollte, nicht leichter.
In einer anonymen Forms-Umfrage, die StRin Katharina Peter erstellte und betreute, entschieden sich die Kolleginnen und Kollegen in den darauffolgenden Tagen mehrheitlich für das Unterziel 2.
Das QmbS-Team und das Kollegium werden also im Fortgang dieses Schuljahres (über den Redaktionsschluss hinaus) und im nächsten damit befasst sein, systematische Wege zu finden, den Schülerinnen und Schülern den „verantwortungsvollen Umgang mit sensiblen Daten im beruflichen und privaten Kontext" zu vermitteln und nachhaltig zu sichern.
Bedingt durch die überraschende und heftige Konfrontation mit der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Begleitumständen haben die Lehrkräfte den Einsatz und das Arbeiten mit den digitalen Medien im Home-Learning-Prozess und in videogeschalteten Absprachen und Konferenzen auf vielfältige Weise gestaltet. Diese Erfahrungen wollen wir gezielt zur Systematisierung dieses Prozesses und zur möglichst schuleinheitlichen Ausrichtung im Rahmen der Digitalisierung weiter forcieren und zielgerichtet nutzen.
Ebenso dem Corona-Virus geschuldet muss die nächste Nachhaltigkeitssitzung mit unserem Berater-Tandem neu terminiert werden. Wir freuen uns schon jetzt auf die Reflexion mit Frau Troidl und Frau Göth und sagen auf diesem Weg ein herzliches Dankeschön für den unvoreingenommenen, globalen Blick und die hilfreiche Unterstützung.
Ein großer Dank gehört aber auch allen Kolleginnen und Kollegen, die den Schulentwicklungsprozess aktiv unterstützen und mit großen wie kleinen Bausteinen an der Weiterentwicklung mitwirken, insbesondere dem nimmermüden, unschlagbaren QmBS-Team unserer Mathias-von-Flurl-Schule.


Für die Schulleitung:                                                  Für das QmbS-Team:
Silvia Obermeier-Fenzl                                               Hans-Peter Detterbeck
Stellvertretende Schulleiterin                                     QmbS-Teamsprecher

Schulentwicklung im Schuljahr 2018/2019

ombs_2019_002.jpg

Das bewährte Team (nicht im Bild Daniela Höfl z. Zt. Elternzeit) mit den beiden QmbS-Beraterinnen Marion Göth und Stefanie Troidl

Fortführung der bisherigen Ziele und Erweiterung um das Ziel zur Digitalisierung


Eingeläutet durch den Pädagogischen Tag (s. Artikel der vorherigen Seiten) und aufgrund der Vorgaben im Rahmen der Digitalisierung war selbstverständlich, dass die Schulleitung und das QmbS-Team sich zusammen mit der Schulfamilie neben den jeweiligen Zielen der individuellen Förderung und der Disziplin im Unterricht, für die bereits Maßnahmenpläne / Aktionspläne vereinbart und entwickelt waren, intensiv mit dem Ziel „Die Schülerinnen und Schüler haben die Fähigkeit, sich eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzugestalten" zu beschäftigen haben.

Immer in Abstimmung mit dem Kollegium übernahm das QmbS-Team die Ausarbeitung und Gestaltung der zur systematischen Vorgehensweise erforderlichen Detailziele und Maßnahmenplanung, legte Indikatoren, Zuständigkeiten, Termine etc. fest und stellt die Evaluation der Maßnahmen sowie der Ziel- und Detailzielerreichung sicher. Die Vorgehensweise in einzelnen Schritten ist damit vorgezeichnet. Zunächst steht dabei die Erstellung eines sog. Medienkonzeptes im Vordergrund.

ombs_2019_003.jpg

Erstellung eines Medienkonzeptes

 

Mit dem Ziel der Digitalisierung ist die Entwicklung eines Medienkonzeptes für die gesamte Schule verbunden. Um dazu alle erforderlichen Aspekte abzudecken, wurde eine Arbeitsgruppe, genannt „Meko-Team" (Medienkonzept-Team) gebildet. Das Meko-Team ist die Schnittstelle der kontinuierlich beteiligten Gremien: Schulleitung, QmbS-Team, Lehrkräfte.

Mitglieder im Meko-Team der Mathias-von-Flurl-Schule und der Kommunalen Berufsfachschulen sind die gesamte Schulleitung bestehend aus Werner Kiese, Oliver Gebhard, Eva Geist und Silvia Obermeier-Fenzl sowie dem Systembetreuer Hans Eid. Als QmbS-Team-Vertreter sind Ingeborg Hack, Marco Reitberger und Susanne Vaitl im Team und aus der Lehrerschaft gehören Wolfgang Jähn, Florian Muthmann, Gerald Treutz und Fachbetreuer Stefan Zellmeier dem Meko-Team an.

 

Mit Unterstützung durch Fortbildungen der Regierung von Niederbayern, dem Besuch des Regionalen Schulentwicklungstages, durch schulinterne Fortbildungen, der QmbS-Beraterinnen und den vielen Informationen, die sich die Schulleitung, QmbS-Team, Meko-Team und Lehrkräfte persönlich zusätzlich beschafften, waren wir für die Ausarbeitung der Details des Medienkonzeptes zum Ist-Zeitpunkt gewappnet.

Die Bausteine des Medienkonzeptes, „Mediencurriculum", „Fortbildungsplanung" und „Ausstattungsplanung", wurden konsequent und systematisch in Angriff genommen.

 

Mediencurricula

 

Sehr viele Ressourcen hinsichtlich der Zeit und entsprechender kollegialer Absprachen erforderte die Erstellung aller Mediencurricula. Gerne hätten die Kolleginnen und Kollegen vor der Einarbeitung der Medienkompetenzen in die didaktischen Jahrespläne sprich der Erarbeitung der Mediencurricula die von der ALP Dillingen zunächst angekündigten und propagierten Fortbildungsmöglichkeiten genutzt, um aus einem größeren Repertoire an aktuellen und zukünftigen digitalen Handlungskompetenzen schöpfen und damit optimaler und noch weitsichtiger planen zu können.

Durch die teils große Unterstützung einiger bereits in den digitalen Medien sehr versierter Kolleginnen und Kollegen, den zahlreichen Fachbereichsgesprächen und den ernsthaften Überlegungen aller Kolleginnen und Kollegen ist nun sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler aller Berufsgruppen die Möglichkeit erhalten, die für ihren Beruf erforderlichen und im Allgemeinen Umgang sinnvollen Medienkompetenzen erwerben können. So wie die Entwicklung der Digitalisierung selbst werden wohl in diesem Zusammenhang auch die erstellten Mediencurricula einer steten Anpassung und Weiterentwicklung unterliegen.

Fortbildungsplan


Die in den Mediencurricula ausgewiesenen Bedarfe an Fortbildungen wurden im Schulleitungs- und QmbS-Team und vor allem durch die Fortbildungsbeauftragte Ingeborg Hack ausgewertet. Die Fortbildungsbedarfe beziehen sich sowohl auf hardware- und softwaretechnische Themen wie auch auf rechtliche mit durchaus unterschiedlichen berufsbedingten Schwerpunkten.

Mit der Zusammenführung in einen auf den Bedarf ausgerichteten Gesamtfortbildungsplan verknüpft sich sogleich die Akquise geeigneter Referenten. Erfreulich ist dabei, dass im eigenen Lehrerkollegium medial bereits einige gut ausgebildete Lehrkräfte die Bereitschaft haben, ihr Wissen in schulinternen Fortbildungen weiterzugeben und von der Seminarlehrerin „Wirtschaft" aus der Lehrerbildung immer wieder Anregungen und Impulse gesetzt werden.

 

Ausstattungsplan

 

In einem dem Fortbildungsbedarf ähnlichen Verfahren wurde durch die Erstellung der Mediencurricula auch der weitere Ausstattungsbedarf deutlich gemacht. Seien es infrastrukturelle Maßnahmen, die Beschaffung neuer oder zusätzlicher technischer Geräte oder Softwarelösungen, die aufgegriffenen Voraussetzungen zur geplanten Vermittlung von weiterreichenden Medienkompetenzen waren stets auch im Sinne der Schulleitung. Es wurde aber zudem deutlich, dass mit den gegebenen, bereits sehr guten Bedingungen schon jetzt viele Inhalte des Mediencurriculums abgedeckt werden können und vieles auch schon abgedeckt wird. Aber auch hier gilt: Besser und mehr geht immer!

Als besondere Herausforderung im Zusammenhang mit der künftigen Umsetzung des Ausstattungsplanes gilt die Tatsache, dass vom Sachaufwandsträger, dem Berufsschulverband Straubing-Bogen, die Gesamtsanierung der Schule für die kommenden Jahre beschlossen wurde und daher der Ausstattungsplan auf diese Maßnahme abzustimmen ist. Kurzfristige Beschaffungen sind im Wesentlichen im mobilen Bereich sinnvoll. Alle weiteren Erfordernisse sind sinnvollerweise in die Sanierungsmaßnahmen einzubinden, um kostenintensive Mehrfachleistungen zu vermeiden.

Hierbei kommt uns sicherlich zu Gute, dass die technische Ausstattung stets auf aktuellem Niveau gehalten wurde und entsprechende mediale Modernisierungen unabhängig von dem durch die Politik, Wirtschaft und Ministerium angestoßenen Digitalisierungsprozess stattgefunden haben.

 

Besuch der QmbS-Beraterinnen

 

Wir sind davon überzeugt, dass es gut ist, Ideen und Planungen, die im eigenen Kollegium entstanden sind, einer Sicht von außen zu unterziehen bzw. sich immer wieder Anregungen von Spezialisten zu holen. Zu diesem Zweck stellt die Regierung Kompetenzressourcen in Form von im Qualitätsmanagementprozess ausgebildeten Beraterinnen und Beratern zur Verfügung. Unser „Berater-Tandem", Marion Göth und Stefanie Troidl, auch Fachmitarbeiterin an der Regierung von Niederbayern und Nachfolgerin von StD a. D. Thomas Pachtner, ist uns eine konstruktive Unterstützung, die wir gerne beanspruchen. In diesem Schuljahr konnten wir uns bereits an zwei Nachmittagen über wesentliche Aspekte unseres aktuellen Schulentwicklungsprozesses austauschen und Fragen klären.

 

Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle an Frau OStRin Stefanie Troidl und OStRin Marion Göth.

 

Fortbildung der QmbS-Teammitglieder

 

Selbstverständlich heißt es für die QmbS-Teammitglieder auch sonst über den Tellerrand zu blicken und sich selbst stets fortzubilden, auf neusten Stand zu halten was die Möglichkeiten der Qualitätsentwicklung betrifft. So wurden z.B. Angebote genutzt, in Zandt bei dem Unternehmen Zoller und in Cham bei Frey, den Prozess des Qualitätsmanagements kennen zu lernen. Zusätzlich informierten sich Schulleitung und QmbS-Teamsprecher u.a. im beruflichen Schulzentrum Cham über die neue Ausstattung mit digitalen Medien und deren Arbeitsweise vor Ort.

Sehr interessante Einblicke ermöglichte die Regierung von Niederbayern im Rahmen von Erasmus+ den „QmbSlern" bei einer Studienreise mit intensivem Informationsprogramm nach Wien. Hierzu lesen Sie bitte den gesonderten Bericht von Herrn Ltd. Regierungsschuldirektor Franz Thurner im Anschluss an diese Zusammenfassung unserer Schulentwicklungsarbeit.

 

Leitbildaktualisierung

 

Das schulische Leitbild ist uns im Schulentwicklungsprozess stets Fundament für alle wesentlichen qualitätsbezogenen Entscheidungen. Die Aufnahme der medialen Weiterentwicklung in das Leitbild als Basis für die Arbeit an den Mediencurricula bzw. dem Medienkonzept war damit unerlässlich.

In diesem Kontext wurde das gesamte Kollegium gebeten, das Leitbild zu überdenken und entsprechend aktueller Bedürfnisse Anregungen und Anmerkungen einzubringen. Das QmbS-Team hat die genannten Belange reflektiert und wird inhaltliche Anpassungen dem Gesamtkollegium erneut zur Abstimmung vorlegen.

Ein weiteres Anliegen in Bezug auf das Leitbild wurde immer wieder angesprochen. Das bestehende Leitbild in seiner äußerlichen Gestaltung ist zwar sehr aufwändig und gut durchdacht auch mit wichtigen visuellen Botschaften, scheint aber optisch nicht mehr zeitgemäß. Eine „Modernisierung" auch in Verbindung mit unserem Namenspatron Mathias von Flurl macht sich das QmbS-Team daher zusätzlich zur Aufgabe.

 

Und, und, und...

 

Neben diesen in grobem Umriss dargestellten Zuständigkeiten und Aufgaben des sehr erfahrenen und seit langen Jahren in gleicher Besetzung bestehenden QmbS-Teams ergeben sich tagtäglich immer wieder auch kurzfristig und aktuell anfällige Anfragen und Anliegen in Sachen Qualitätsentwicklung aus dem Kollegium, den Betrieben oder von den Schülern, deren sich das QmbS-Team und/oder einzelne Mitglieder des QmbS-Teams annehmen.

Dafür sei hier dem gesamten Team und OStR Hans-Peter Detterbeck als Teamsprecher sehr herzlich seitens der Schulleitung gedankt. „Ein unschlagbares Team" ist in diesem Falle als Bezeichnung keine Floskel, sondern eine Tatsache, die sich seit etlichen Jahren jeden Tag erneut bestätigt!

 

Für die Schulleitung                                                                                      Für das QmbS-Team

Silvia Obermeier-Fenzl                                                                                Hans-Peter Detterbeck

Stellv. Schulleiterin                                                                                        QmbS-Teamsprecher

Schulentwicklung im Schuljahr 2017/2018

ombs_2018_001.jpg

Die wöchentlichen Sitzungen unseres QmbS-Teams waren auch in diesem Schuljahr reichlich gefüllt mit für die Schule wichtigen Arbeiten im Rahmen der Schulentwicklung.

Wir unterstützten die Fachbereiche bzw. Lehrkräfte bei Fragen hinsichtlich der Aktualisierung ihrer Aktionspläne für das Schuljahr 2017/2018. Mancher Fachbereich konnte Maßnahmen erfolgreich abschließen und seine Zielerreichung überprüfen, manche entschlossen sich neue Maßnahmen zu ergänzen und weniger zielführende einzustellen. Aufgaben und Verantwortliche wurden für das laufende Schuljahr festgehalten und zusammen mit allen weiteren Planungen im aktuellen Schulentwicklungsprogramm für alle Beteiligten dargestellt.

Neben den für uns zur Routine gewordenen Aufgaben im QmbS-Teams gab es einige Ergänzungen, zu denen wir uns in Abstimmung mit dem gesamten Kollegium und der gesamten Schulleitung entschlossen hatten.

 

Weiterentwicklungskonzept zum Qualitätsmanagement an beruflichen Schulen in Bayern – Bewerbung


Mit Schreiben vom 18.07.2018 hat das Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Wissenschaft und Kunst im Sinne der Nachhaltigkeit ein Weiterentwicklungskonzept zu QmbS beschlossen. Entscheidend soll dabei die Verknüpfung der schulischen Qualitätsarbeit mit den bildungspolitischen Schwerpunktsetzungen der digitalen Bildung, der Inklusion und der Beschulung berufsschulpflichtiger Asylbewerber und Flüchtlinge sein.

Schulen, die sich um die Teilnahme an dem Nachhaltigkeitskonzept bemühen und eine Genehmigung erhalten, erfahren u.a. bis zum Schuljahr 2019/2020 ca. zweimal pro Jahr Betreuung und Begleitung durch QmbS-Berater.

In Absprache und Abstimmung mit dem Gesamtkollegium haben wir uns für die Bewerbung zur Teilnahme am Nachhaltigkeitsprozess speziell mit dem Ziel „Digitale Bildung" entschieden. Über die Regierung von Niederbayern ist uns bereits eine Zusage erteilt worden und wir dürfen uns auf die Begleitung durch die beiden QmbS-Beraterinnen Stefanie Troidl und Marion Göth freuen. Noch zum Ende dieses Schuljahres (jedoch nach Redaktionsschluss) wird eine erste gemeinsame Sitzung zwischen Schulleitung, QmbS-Team und den beiden Beraterinnen stattfinden.

In dem Bewusstsein, das für diese Weiterentwicklungsarbeit eine Zwischenbilanz sehr hilfreich und für das Kollegium sehr interessant ist, haben wir, das QmbS-Team, uns an die Organisation einer Bilanzierungskonferenz gemacht.

 

Bilanzierungskonferenz

 

Ziel der Veranstaltung sollte sein, die Ziele „Wir fördern unsere Schüler nach ihren individuellen Fähigkeiten und Möglichkeiten" und „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer" zu bilanzieren und evtl. die Überführung in Erhaltungsziele zu planen.

In der Konferenz am 7. Februar 2018, für die wir uns die Moderatoren und QmbS-Spezialisten Stefanie Troidl und Wolfgang Steger eingeladen hatten, stellten die Fachbetreuer unserer Schule zunächst ihre derzeitigen Maßnahmen unserer beiden Ziele in einer Art Einzelfazit vor und schafften damit einen gesamtschulischen Überblick und aktuellen Informationsstand.

Nach einem kurzen Input zur Bedeutung und Formulierung von Indikatoren und dem Zusammenhang zur Evaluation durch unsere beiden Referenten erhielt das Kollegium den Auftrag, ihre Indikatoren zu reflektieren und ggf. zielführender und praktikabler umzuformulieren. Eine insgesamte Erfolgsreflexion im Sinne einer mündlichen Lehrerevaluation wurde angeschlossen.

Auch diese Ergebnisse haben die Fachbetreuer bzw. Gruppenbeauftragten zusammengetragen und dem gesamten Kollegium damit einen wichtigen Überblick verschafft.

Wir waren mit dem Ergebnis dieser Bilanzierung sehr zufrieden und haben uns bestätigt gefühlt, auf dem richtigen Weg zu sein und schöne Erfolge verbuchen zu können. Weitere Tipps der Referenten haben wir zudem gerne angenommen.

Für die externe Durchführung dieser Bilanzierungskonferenz und das doch aufwändige Vorab-Hineindenken in unsere Schule danken wir den beiden Referenten sehr herzlich.

Digitale Bildung

Im Folgenden beschäftigt uns unser neues Ziel zur digitalen Bildung.

Um das Ziel „Die Schülerinnen und Schüler sind befähigt, sich eigenständig, kreativ und verantwortungsvoll mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen und diese aktiv mitzugestalten" zu erreichen, ist ein umfassendes Brainstorming, eine intensive Informationsphase und einen großen Abstimmungsbedarf im Kollegium vorauszusetzen. Aus diesem Grund hat die Schule ein Medienkompetenz-Team (kurz Meko-Team) installiert, in dem das Lehrerkollegium mit seinen Interessen und Kompetenzen abgebildet ist und die sich intensiv mit der Materie auseinandersetzen bzw. bestens vorgebildet sind.

 

Das Meko-Team unserer Schule setzt sich aus nachfolgend genannten Personen zusammen:

 

Schulleitung:

Werner Kiese, Silvia Obermeier-Fenzl, Oliver Gebhard

 

Lehrerkollegium:

Hans Eid, Ingeborg Hack, Wolfgang Jähn (von der BFS für Kaufmännische Assistenten), Florian Muthmann, Marco Reitberger, Gerald Treutz, Susanne Vaitl, Stefan Zellmeier

 

Fachbereichsbezogen hat sich das Kollegium mit dem Teilziel der Erstellung eines Mediencurriculums zu beschäftigen. Ein Fortbildungsplan ist u.a. daraus abzuleiten. Als wesentliche Aufgabe übernimmt das Meko-Team die Erstellung eines Ausstattungsplanes.

Nachdem in unserer Schule voraussichtlich 2019 eine komplette Sanierung der Klassenräume in Angriff genommen wird, bindet das Meko-Team neben der Medienausstattung auch die Planung der Infrastruktur, des Mobiliars und sonstiger Besonderheiten ein. Unter Einbeziehung auch von externen Fachberatungen hat das Meko-Team eine weitgehende Dokumentation über die grundlegende Ausstattung zusammengestellt.

Anonyme Onlinebefragung der Abschlussklassen

Parallel zur Arbeit an diesem neuen Ziel erhielten wir die Nachricht, dass an unserer Schule im Schuljahr 2018/2019 wieder die externe Evaluation durchgeführt wird. Mit der Qualitätsagentur hatten wir die Durchführung der Onlinebefragung bereits geplant und abgesprochen als bekannt gegeben wurde, dass die externe Evaluation vorübergehend für ein Jahr ausgesetzt werden soll.

Diese Entscheidung beeinflusst nicht die Qualitätsarbeit an unserer Schule und den damit verbundenen Schulentwicklungsprozess. Aus diesem Grund haben wir beschlossen, die zum Zwecke der externen Evaluation bereits in die Wege geleitete Onlinebefragung in Absprache mit der Qualitätsagentur zumindest mit unseren Abschlussklassen unabhängig nur für uns durchzuführen und somit ein repräsentatives Feedback von den Schülern zu bekommen, die unsere Schule nun seit 2 bzw. 3 Jahren kennen. Wir danken der QA herzlich für die Durchführung und Auswertung. Zunächst sehen wir es nun wieder als unsere Aufgabe, die Auswertungen dem Kollegium vorzustellen und die Weiterarbeit zu planen.

 

Einen großen Dank möchten wir aber an unsere Schüler der Abschlussklassen richten, die uns mit ihrem anonymen Feedback eine Grundlage geschaffen haben, die eigene Schule hinsichtlich ganz bestimmter Aspekte wahrzunehmen. Und vor allem freuen wir uns und danken den Schülerinnen und Schülern für das unglaublich wohltuende und bestätigende Ergebnis bei der übergreifenden Frage nach der Zufriedenheit mit der Schule.

 

Silvia Obermeier-Fenzl

Schulentwicklung im Schuljahr 2016/2017

1. Qualitätsentwicklung mit Hilfe der QmbS-Aktionspläne lt. Schulentwicklungsprogramm

Seit der 1. Staffel der Einführung von QmbS als Instrument der Schulentwicklung im Schuljahr 2009/2010 nutzen wir dessen Vorzüge in der Qualitätsarbeit an unserer Schule mit Überzeugung. Struktur und Systematik bilden einen für uns als Berufsschule effizient nutzbaren Rahmen. Nach 8 Jahren Erfahrung mit diesem Werkzeug kann das QmbS-Team grundsätzlich so resümieren.

Und doch wird in der täglichen Arbeit immer wieder deutlich: Ein Werkzeug - mag es noch so praktikabel und ausgereift sein – braucht stets einen aktiven Anwender.

Personalveränderungen, die rasche „Durchlaufgeschwindigkeit" unserer Schüler, die in der Regel nur 2 bis 3 Jahre bei uns sind, neue berufliche Anforderungen, u.s.w. erfordern sehr viel Engagement, Flexibilität, Disziplin und optimales Zeitmanagement, um neben der bestmöglichen Erfüllung der Kernaufgaben des Lehrers zusätzlich gesteckte Qualitätsziele zu erreichen. Insbesondere, wenn damit sehr differenzierende und individuell auf bestimmte Berufe/Klassen/Schüler abzielende und somit sehr aufwändige Maßnahmen umzusetzen sind wie es bei unseren Zielen z. B. „Wir fördern unsere Schüler individuell" der Fall ist.

So sehen wir es in unserem QmbS-Team als kontinuierliche Aufgabe an, den Prozessablauf stets präsent zu halten und damit die Lehrkräfte zu unterstützen bzw. sie zu begleiten und vor allem auch deren Erfolge basierend auf dem QM-Prozess immer wieder deutlich zu machen.

So geschehen wurden die ersten Fachsitzungen des Schuljahres im Herbst 2016 dazu genutzt die gesteckten Ziele zu reflektieren, die Umsetzung der Maßnahmen zu überprüfen und die Ergebnisse zu evaluieren. Viele Maßnahmen haben sich dabei als wertvoll und praktikabel erwiesen. Einzelne Vorgehensweisen, die in ihrer Wirkung nicht so erfolgreich waren, mussten „nachjustiert" werden. So ergaben sich in der Fachbereichsarbeit die weiterführenden Aktionspläne für das Schuljahr 2016/2017, die auch in unserem Schulentwicklungsprogramm festgehalten sind.

mindmap.jpg

2. Konzept zur Eltern- und Erziehungsarbeit

In den ersten Sitzungen der Fachbereiche wurde in diesem Schuljahr ein weiterer Schritt in der Qualitätsarbeit geleistet. Maßnahmenvorschläge für ein grundlegendes, systematisches Konzept zur Eltern- und Erziehungsarbeit wurden in allen Fachsitzungen in einem gemeinsamen, weitergeführten Mindmap gesammelt und letztendlich aus allen Vorschlägen über die im Wesentlichen umzusetzenden entschieden.

Diese Plakat-Mindmap „wanderte" von Fachsitzung zu Fachsitzung (hier 2. von 8) und wurde von den Kollegen jeweils mit bereits bestehenden Maßnahmen und neuen Ideen ergänzt.

Anschließend brachte das QmbS-Team diese vielen Maßnahmen „in Form" und gliederte sie nach den Aspekten Mitsprache, Kooperation, Kommunikation und Gemeinschaft.

Diejenigen Maßnahmen, die bisher bereits mit viel positiven Erfahrungen durchgeführt wurden und die sich somit bewährt hatten, sollten auch weiterhin Bestandteil des Konzeptes zur Eltern- und Erziehungspartnerschaft sein. Über die neu aufzunehmenden Aspekte wurde per schriftlichen Abstimmungsbogen, den jede Kollegin / jeder Kollege erhielt, entschieden.

3. Präsentation unserer Qualitätsarbeit und Erfahrungsaustausch mit Fachleuten aus Südtirol

Eine besondere Form der Reflexion erfährt die Qualitätsarbeit einer Schule, wenn sie externen Interessierten dargestellt werden darf und diejenigen überzeugt werden können. Diese Erfahrung durften wir durch den Besuch von Fachleuten der beruflichen Bildung Südtirols und der Autonomen Provinz Bozen machen. Vertreter der Bildungsbehörden und Schulen dieser Region wollten sich insbesondere darüber informieren wie wir Qualitätsentwicklungsarbeit bezogen auf den Unterricht leisten und dies in der praktischen Umsetzung im Unterricht durchführen. Zudem wollten sie Genaueres zur Lehrerausbildung und Seminararbeit an unserer Schule erfahren. Gerne gingen wir hierzu in die Planungs- und Organisationsphase, immer in engen Kontakt mit dem Fachmitarbeiter für Schulentwicklung an der Regierung von Niederbayern, StD Thomas Pachtner, der den Austausch initiierte und für die Organisation auf Regierungsseite verantwortlich war.

Nach einer freundlichen Begrüßung mit Vorstellung der Schule und der Beteiligten durch den Schulleiter OStD Werner Kiese, informierten wir, der QmbS-Teamleiter OStR Hans-Peter Detterbeck und die stellvertretende Schulleiterin StDin Silvia Obermeier-Fenzl, über den Qualitätsprozess nach QmbS speziell am Beispiel der Unterrichtsentwicklung. Soweit Zeit blieb – ein straffes Programm war zu bewältigen – konnten wir alle Fragen beantworten und auch die Zeit für einen auch für uns wertvollen Austausch nutzen. Und da wir selbst wissen, dass praktisch untermauert alle Informationen deutlicher macht, haben wir für die Gäste Unterrichtsbesuche ermöglicht. Die Kollegen Christian Hollweck, Daniela Höfl, Daniela Maierhofer, Florian Muthmann, Georg Noll, Martina Ostermaier, Susanne Sigl und Stefan Zellmeier luden in ihre Unterrichte bei unterschiedlichen Berufsgruppen und Klassen ein. Im anschließenden Austausch und Gespräch zu den jeweiligen Unterrichtskonzepten wurden auch Schülervertreter der Klassen eingebunden und standen den Südtiroler Gästen für Fragen zur Verfügung.

Unterbrochen wurde der intensive Arbeitstag durch einen schönen gemeinsamen Mittagstisch im Gasthaus „Zum Geiss" mit regem Austausch zum bisher gemeinsam Erlebten verbracht. Die positive Stimmung resultierte sowohl durch die gemeinsamen Interessen und hilfreichen Fachgespräche wie auch durch die Sympathie die zwischen Südtirolern und Niederbayern grundsätzlich spürbar war.

Südtirol hat ja bekanntlich touristisch sehr viel zu bieten, Straubing auch!!! Das wollten wir selbstverständlich deutlich machen und gönnten daher unseren Gästen am späten Nachmittag eine lebendige Stadtführung mit offiziellem Empfang bei Oberbürgermeister Markus Pannermayr im geschichtlich bedeutenden Blauen Salon des Historischen Rathauses. Für diese sehr freundliche und wertschätzende Geste uns und den Südtiroler Gästen gegenüber danken wir Herrn Pannermayr ganz besonders. Dass dieses von allen Anwesenden als eindrucksvoll empfundenes Ereignis zu einem historischen Erlebnis für die Südtiroler und uns werden würde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt nicht. Nur einige Tage nach dem Empfang zerstörte am 25. November 2016 der verheerende Rathausbrand genau diese wunderbare Räumlichkeit unwiederbringlich. So bleibt der Besuch der Südtiroler Delegation an der Mathias-von-Flurl-Schule für uns Beteiligten in ganz spezieller Erinnerung.

Im Straubinger Tagblatt wurde hierzu am 3. November 2016 Folgendes berichtet:

Berufliche Bildung nähergebracht

Südtiroler Delegation zu Besuch an der kaufmännischen Berufsschule

Vertreter der beruflichen Bildung Südtirols und der deutschen Schulen der Autonomen Provinz Bozen ließen sich nach einer herzlichen Begrüßung und Vorstellung durch Schulleiter Werner Kiese über die praktische Umsetzung der dualen Ausbildung speziell an der Mathias-von-Flurl-Schule informieren. Dabei standen die qualitative Unterrichtsentwicklung und die Arbeit mit den sogenannten kompetenzorientierten Lehrplänen im Vordergrund. Das Qualitätsmanagementsystem der niederbayerischen Berufsschulen allgemein und speziell die Umsetzung an der kaufmännischen Berufsschule überzeugte vor allem durch die systematische, transparente und alle Beteiligten einbindende Vorgehensweise.

Ein Blick auf die sehr intensive Lehrerausbildung in Bayern und im Seminar der kaufmännischen Berufsschule machte hier große Unterschiede zum System der Südtiroler deutlich. Grundsätzlich wird der quantitativen Lehrlingsausbildung in Südtirol eine etwas geringere Rolle als in Bayern zugemessen, was den Betrieben in der Besetzung der Stellen mit qualitativ gut gerüsteten Mitarbeitern durchaus Sorgen bereitet. Die Ausbildung in der dualen Form wird dennoch kaum ausgeweitet. Die Berufsbildung in allen Branchen, ob handwerklich-technisch, kaufmännisch oder medizinisch etc., erfolgt im genauen Gegenteil zu Bayern mit einem hohen Prozentsatz überwiegend über das System der Berufsfachschulen mit rein schulischer Vorbereitung auf den direkten Einstieg in den Beruf. Entsprechend beeindruckt zeigten sich die Gäste nachdem sie das Konzept der dualen Ausbildung über die live miterlebten Unterrichte und die auf betriebliche Handlungskompetenz ausgelegte Vorgehensweise an der Schule nachvollziehen konnten. Dass dies als so positiv wahrgenommen werden kann, sei wohl auch der hervorragenden Lehrerausbildung in Bayern geschuldet, vermutete ein Vertreter der Behörde der Lehrerbildung Südtirols. In der Provinz Bozen ist der Lehrberuf leichter zugänglich, allerdings wird je nach qualitativer Vorbildung unterschiedlich entlohnt. Für die unterrichtliche und erzieherische Abstimmung seien diese Ausgangsvoraussetzungen mit Bayern nicht vergleichbar, berichtete eine Lehrerin, obwohl ebenso eine grundsätzliche Lehrplanvorgabe vorhanden sei. Ein anschließender Austausch mit Schülern und Lehrkräften, die in Südtirol Lehrpersonen genannt werden, rundete das Bild ab und konnte viele Fragen klären.

Nach einem intensiven Tag an der Flurl-Berufsschule sollten die Gäste selbstverständlich auch noch die Stadt Straubing selbst kennen lernen. In vorabendlicher Stimmung und unter sachkundiger Gästeführung wurde bei den Besuchern die Lust auf „noch mehr Straubing" geweckt.

Eine sehr wertschätzende Abrundung ihres beeindruckenden Besuchstages, wie von allen Gästen immer wieder persönlich zum Ausdruck gebracht wurde, bescherte ihnen Oberbürgermeister Markus Pannermayr beim Empfang im Blauen Salon des Rathauses. Pannermayr vervollständigte den Besuchern das Bild Straubings als wirtschaftlich, wissenschaftlich und kulturell bestens geprägte, gut entwickelte und mit Weitsicht agierende Stadt. Dass den Schulen, allgemein wie auch auf die berufliche Bildung bezogen, dabei seitens der Stadt und des Landkreises große Bedeutung beigemessen wird, machte er ebenso deutlich.

Mit viel „geistigem Gepäck" gerüstet und einem großen Dank an alle Beteiligten durch den Bereichsdirektor der Lehrerfortbildungsbehörde Südtirols, Markus Costabiei, und dem Direktor der Südtiroler Behörde für Bildungsplanung und -entwicklung, verabschiedeten sich die Gäste mit dem ausdrücklichen Wunsch Straubing wiederzusehen.

 

Wir danken der Regierung von Niederbayern, insbesondere Herrn StD Thomas Pachtner, für das Vertrauen, das er uns durch den Besuch unserer Schule mit den Fachleuten der Südtiroler Schulaufsicht bzw. übergeordneten Behörde der Lehrerbildung, den Bozener Schulleitern und Lehrpersonen entgegen gebracht hat. Wir hatten viel Freude bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Ebenso wie durch die schönen Evaluationsergebnisse seitens unserer Gäste.

 

Silvia Obermeier-Fenzl, StD

Stellvertretende Schulleiterin

Schulentwicklungsarbeit im Schuljahr 2015/2016

qmbs-team_2015-16.jpg

QmbS Team 2015/2016

Qualitätsmanagement ist ein fortlaufender Prozess – das ist sicher nichts Neues. Das bedeutet aber auch, dass es trotz konkreter, klar definierter Planungen sowohl kurz-, mittel wie auch längerfristig immer wieder Denkanstöße, Motivation, Inspiration und fachlichen Input bedarf, um optimal weiterarbeiten und die gesteckten Ziele erreichen zu können. Der Pädagogische Tag als Start in das jeweils neue Schuljahr scheint uns als Fixpunkt für diese Arbeit und Überlegungen immer wieder ein gut gewählter Zeitpunkt zu sein. Einige Stunden „am Stück" kann das Kollegium hierbei gemeinsam an den Jahreszielen feilen, die Aktionspläne entsprechend ausrichten und vor allem auch an entsprechenden Maßnahmen arbeiten.

Als Maßnahme zum Ziel der individuellen Förderung ist im Schulentwicklungsprogramm – insbesondere im Abschnitt der Aktionspläne – die Anwendung differenzierter Unterrichtsmaterialien / Übungsaufgaben festgehalten. Dazu bedarf es viel Erarbeitungsaufwand und vor allem auch Know-How.

begr____ung_durch_herrn_ostd_kiese.jpg

Begrüßung durch Herrn OStD Kiese

So starteten wir am Pädagogischen Tag vor Schuljahresbeginn nach der Begrüßung durch unseren Schulleiter, OStD Werner Kiese,  und QmbS-Teamleiter OStR Hans-Peter Detterbeck, der auch die Moderation übernahm, mit dem Input-Referat „Haus der Individuellen Förderung", erarbeitet und erläutert von unseren Kolleginnen StRin Daniel Maierhofer und OStRin Susanne Vaitl.

Praktische Umsetzungsbeispiele zeigten uns in anschaulicher und bestens nachvollziehbarer Weise die Kolleginnen OStRin Ingeborg Hack, OStRin Susanne Sigl und StRin Daniela Höfl. Dann ging es selbst ans Werk. Nach der unterstützenden Einführung arbeiteten die Lehrkräfte in Teams weiter, um für ihren Fachbereich und Unterricht zugeschnittene und differenzierende Übungsaufgaben zu entwickeln – mit Erfolg wie sich nach getaner Arbeit erwies.

Schulleitung und Kollegen belohnten die gut nachvollziehbaren Ausführungen mit großem Applaus und symbolischem Danke-Präsent.

1,5 Stunden des Tages waren zum Ende getaner Arbeit der Lehrergesundheit (zugehörig zu unseren weiteren Ziels des guten Schulklimas) gewidmet. Physiotherapeutin Katrin Zwickl versuchte in einem „Anti-Stress-Workshop" Lehrern das Handwerkszeug mitzugeben, belastenden Situationen im Schulalltag auszugleichen. Maßnahmen zum Erhalt der körperlichen Fitness und des Ausgleichs in kleinen Schritten sind hierbei bereits hilfreich.

So gestärkt konnte der Unterrichtsalltag am nächsten Tag beginnen und Lehrer wie Schüler – hoffentlich - davon profitieren, vor allem nachhaltig durch das ganze Schuljahr. Umsetzungsarbeit ist letztendlich das Entscheidende an der Qualitätsentwicklung.

Damit auch das gelingt, ist es an unsere Schule üblich, dass in jeder Sitzung der Stand des Qualitätsmanagments reflektiert wird, ein geplanter Austausch stattfindet und das QmbS-Team jederzeit auch aktiv beratend zur Seite steht und Anregungen gibt. Das QmbS-Team, zu der übrigens auch der Schulleiter und die Schulleiter-Stellvertreterin gehören und in jeder Sitzung dabei sind, plant zudem selbst eine Jahres-Agenda.

Da jeder Einzelne unseres Teams kreativ, vorausschauend, ehrgeizig, kollegial-fürsorglich und vor allem schülerfokussiert ist, ist die Agenda-Liste meist am Schuljahresanfang schon sehr lang, unsere Protokolle beeindruckend. Vieles wird rasch bearbeitet, Vieles kommt wieder hinzu. Das Team ist jedoch in der Zwischenzeit so eingespielt, dass in unseren wöchentlichen Treffen (in diesem Schuljahr donnerstags) so strukturiert und systematisch gearbeitet werden kann, dass Erfolge schnell gegeben sind. Wir selbst staunen immer wieder, was uns so nebenbei auffällt und ohne großes Aufheben neben den eigentlichen Zielen umgesetzt werden kann. Anregungen dazu kommen durchaus auch von wachsamen Kollegen, Schülern und anderen Mitgliedern der Schulfamilie. Und das alles zusätzlich zu dem systematisch festgelegten Schulentwicklungsprogramm mit den jeweiligen Aktionsplänen, das zuletzt im Juli 2015 vom Berufsschulbeirat bestätigt wurde.

Das Qualitätsmanagement an der Mathias-von-Flurl-Schule hat sich definitiv etabliert!

Weniger Arbeit? Nicht wirklich! Aber zufrieden stellendere Ergebnisse, sensitivere Mitglieder der Schulfamilie, mehr Bewegung und vor allem bessere Wahrnehmung der jeweils eigenen Arbeit und der der Anderen. Unsere Vorgehensweise in der Schulentwicklung verschafft auch dem Schüler im Qualitätsmanagement einen deutlich höheren Stellenwert. So konnten viele Anregungen, die die SMV im Schuljahr 2014/2015 bei allem Mitschülern über die Klassensprecher sammelten, festgehalten und teils bereits umgesetzt werden.

Zunächst aber spiegelten die Klassensprecher jeweils die Gesamtergebnisse der SMV-Klassensprecher-Konferenzen allen Mitschülern zurück. Abhängig von der Anzahl der Nennungen werden nun sukzessive die Anliegen der Schüler in Absprache mit den jeweils Betroffenen bearbeitet und immer wieder mit der Schülermitverantwortung reflektiert.

Um wieder einen vom QmbS-Team und den persönlichen Einschätzungen bzw. von den einzelnen Maßnahmen bzw. Zielen unabhängigen Überblick über die schulische Qualitätsarbeit und -entwicklung zu bekommen, wurde Anfang 2016 wieder eine Interne Evaluation durchgeführt. In langer, akribischer, fachlich anspruchsvoller und äußerst intensiver Vorbereitung durch die beiden Kolleginnen OStRin Susanne Sigl und OStRin Susanne Vaitl wurden für unser Schulentwicklungsprogramm mit Hauptaugenmerk auf die Individuelle Förderung passgenaue Fragebögen entwickelt, im QmbS-Team abgestimmt, über das unabhängige und individuell-flexible Programm „grafstat" befragungsfähig und auswertbar gemacht und die Durchführung mit fast 1700 Schülern und dem gesamten Kollegium geplant.

Sehr positive Rückmeldungen bekam das gesamte QmbS-Team um OStR Hans-Peter Detterbeck auch für die absolut reibungslose und „unterrichtsschonende" Zeit der Befragungsdurchführung, bei der jede Klasse und jede Lehrkraft durch ein QmbS-Teammitglied bei der formalen Abwicklung begleitet wurde.

Auch die Ergebnisse können sich erfreulicherweise sehen lassen. Die Auswertung, die wiederum die beiden Kolleginnen OStRin Susanne Sigl und OStRin Susanne Vaitl vornahmen, wurde den Fachbetreuern in einer gemeinsamen Konferenz als Gesamtergebnis vorgestellt und auch fachbereichsbezogen übergeben. Die Schülerbefragungsergebnisse (gesamt) wurden anschließend in der Homepage zur Ergebniseinsicht für die Schüler veröffentlicht unter www.bs2-straubing.de – Unsere Schule – QmbS – Ergebnisse Interne Evaluation.

In den Fachbereichen wurden die eigenen Auswertungsergebnisse als Voraussetzung für die Weiterarbeit analysiert. Ein Umgehen mit den Ergebnissen erfolgt durch die Fachbetreuer und ihre Kollegen des Fachbereiches mittlerweile routiniert. Selbstverständlich gilt dies auch für die Schulleitung. Wir danken dem Mathias-von-Flurl-Kollegium für die (erfreuliche) Rückmeldung und versichern, auch unsere Ziele zugunsten der Schulfamilie kontinuierlich zu verfolgen.

Die Schulentwicklungsarbeit gehört zu unserem Alltag. So war das QmbS-Team auch der einhelligen Meinung, dass wir am Tag der offenen Tür den Gästen bei Interesse die Gelegenheit geben sollten, unser Qualitätsmanagementsystem mit den bisherigen Ergebnissen und Arbeiten kennen zu lernen. Um überhaupt auf unser Angebot aufmerksam machen zu können, musste ein Eyecatcher her. Studienreferendar im Zweigschuleinsatz Stefan Kremerskothen bot seine fachliche Hilfe in Sachen Gestaltung an und setzte die Wünsche des QmbS-Teams hervorragend um – der digitale Entwurf für ein QmbS-Roll-up war geschaffen.

Pünktlich zum Tag der offenen Tür lieferte das Straubinger Unternehmen Kroul die reale Variante und wir einen freundlichen Empfang und die Dokumentation unseres QmbS-Prozesses in Form von Info-Mappen. Betreut wurde der Stand von Mitgliedern des QmbS-Teams unter der Federführung von Teamleiter OStR Hans-Peter Detterbeck.

Wir danken diesem regen, kompetenten und positiven QmbS-Team für die beeindruckend konsequente, überzeugte und überzeugende Schulentwicklungsarbeit, für die positive und hinterfragende Haltung, für die globale und Details wahrnehmende Denkweise, den selbstverständlich scheinenden Einsatz und die natürliche Identifikation mit der Mathias-von-Flurl-Schule zum Wohl der gesamten Schulfamilie.

Wir danken aber auch genauso dem Kollegium. Es ist schön zu wissen, dass die Anregungen auf fruchtbaren Boden fallen, dass Schulentwicklung ernst genommen und vom Kollegium getragen wird, dass jedem Schulqualität wichtig ist und dass jeder einzelne bereit ist, über seine wertvollen Pflichtaufgaben als Lehrer hinaus seinen Beitrag zu leisten.

Für die Schulleitung und das QmbS-Team

Silvia Obermeier-Fenzl

Schulentwicklungsarbeit im Schuljahr 2014/2015

fachlicherinputindividuellefoerderung.jpg

OStRin Susanne Vaitl und StRin Daniela Maierhofer gaben fachlich-wesentlichen Input zur „Individuellen Förderung".

 

Nachdem im vorherigen Schuljahr die Nacharbeit zur Externen Evaluation mit Ergebnisanalysen und dem Verfahren der weiteren Planungen im Mittelpunkt unserer Schulentwicklungsarbeit stand, wurde in diesem Schuljahr viel Energie darauf verwendet, die Basis zu schaffen, um an dem für notwendig erachteten Ziel der individuellen Förderung unserer Schüler zu arbeiten. Und bevor der Zielvereinbarungsvertrag mit der Regierung von Niederbayern geschlossen wurde, mussten wir sicher gehen, dass wir das „Handwerkszeug" und die Möglichkeiten dazu haben, die Handlungs- bzw. Aktionspläne so zu gestalten, dass wir zielführend arbeiten können. Das bedeutete, dass wir uns unabhängig von den nicht immer optimal erscheinenden Rahmenbedingungen zunächst z.B. über Infomaterialien und in Schulinternen Lehrerfortbildungen bzw. sonstigen Fortbildungen fit gemacht haben, was die Möglichkeiten der individuellen Förderung im Rahmen des Unterrichts anbelangte.

Eine ganz wertvolle Hilfe hierzu war die gemeinsame Arbeit am Pädagogischen Tag.

Dieser Pädagogische Tag zu Beginn des neuen Schuljahres stand ganz im Zeichen der Prozessplanung für unser neues Qualitätsziel:

„Wir fördern unsere Schüler entsprechend ihrer individuellen Begabungen und Möglichkeiten."

Im Vorfeld wurde die Formulierung des vom Lehrerkollegium zum Ende des Schuljahres 2013/14 endgültig festgelegten und formulierten Zielvorschlages ablaufgemäß mit Ltd. RSchD Franz Thurner, Schulaufsicht der Regierung von Niederbayern, abgesprochen, so dass mit Beginn des aktuellen Schuljahres die Planungsphase bzgl. sinnvoller Maßnahmen, Zeitplanung etc. starten konnte.

Als Schulentwicklungsmoderatoren führten StD Klaus-Peter Bromme und OStR Hans-Peter Detterbeck einführend und koordinierend durch das Programm.

Nach einem äußerst wertvollen und schulpraktisch ausgelegten Input unserer Kolleginnen OStRin Susanne Vaitl und StRin Daniela Maierhofer zur Pädagogischen Grundhaltung und zu den Säulen der „Individuellen Förderung" (Pädagnostik, Unterricht individualisieren, Persönlichkeitsentwicklung, Schulleben) mit entsprechenden Methoden zur Unterrichtsarbeit widmeten wir uns aufgeteilt in Fachgruppen/Berufe der Entwicklung der speziellen Handlungspläne. Im Plenum stellten die Sprecher der jeweiligen Arbeitsgruppen ihre Entscheidungen und Planungen vor, Fragen dazu wurden beantwortet, ein Überblick geschaffen. Die endgültige Fertigstellung und Überarbeitung der Planungen erfolgte in den jeweiligen Fachgruppen nach dem Pädagogischen Tag.

Oben: OStR Hans-Peter Detterbeck und StD Klaus-Peter Bromme moderierten den Prozess

der Zielvereinbarung und Handlungsplanung

Unten: Das Lehrerkollegium informiert sich über Methoden zur „Individuellen Förderung".


fuehrerdurchp__dagtag.jpg

Die Kolleginnen und Kollegen führten perfekt durch den Pädagogischen Tag.

 

Bis Ende November hatten die Teams in den Fachbereichen nun Zeit, die geplanten Maßnahmen zu terminieren, Verantwortlichkeiten festzulegen, Evaluationsmöglichkeiten und Indikatoren sowohl zu den Maßnahmen als auch zur Zielüberprüfung selbst in den Aktionsplänen festzuhalten. Diese wurden überwiegend sehr detailliert ausgearbeitet und dokumentiert. Für uns vom QmbS-Team und der Schulleitung stand nun endgültig fest, dass die Vorarbeit der Lehrkräfte zur Ziel- und Handlungsvereinbarung so überzeugt, gut, klar und zielweisend erfolgt war, dass wir den Vertrag unsererseits nun vorlegen konnten.

Seither ist die Umsetzungsphase für dieses Ziel in vollem Gange. Fachbetreuer und QmbS-Teammitglieder begleiten diesen Prozess ebenso kontinuierlich weiter, wie bereits mit den bestehenden Zielen „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer" und „Wir nehmen unser Schulklima positiv wahr" verfahren wird.

Zu den zuletzt genannten Zielen wurde beim Nachmittagsprogramm des Pädagogischen Tages noch eine geplante Maßnahme umgesetzt, die große Begeisterung fand.

OStRin Martina Ostermaier führte theoretisch-methodisch und praktisch in die Entspannungs-, Rückenschonungs- und Konzentrationsmethode des „Moving" ein. Die damit verbundenen Übungen können in wenigen Minuten - auch im Unterricht mit Schülern - durchgeführt werden und erzielen erfahrungsgemäß regelmäßig angewendet hilfreiche Erfolge.

erwarten2programmteil.jpg

Referentin OStRin Martina Ostermaier, Schulleiter OStD Werner Kiese und StD Harald Dietlmeier erwarten das Lehrerkollegium zum 2. Programmteil des Pädagogischen Tages.

ostermaier.jpg

Äußerst professionell, überzeugend und anschaulich bringt OStRin Martina Ostermaier der Schulleitung und dem Lehrerkollegium „Moving" nahe.

Wir danken den Referentinnen StRin Daniela Maierhofer, OStRin Martina Ostermaier und OStRin Susanne Vaitl und den Schulentwicklungsmoderatoren StD Klaus-Peter Bromme und OStR Hans-Peter Detterbeck ganz herzlich für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Pädagogischen Tages zusammen mit dem Lehrerkollegium und der Schulleitung.

Großer Dank gilt unserem QmbS-Team. Mit echter Überzeugung und nicht nachlassendem Einsatz im Rahmen des QmbS-Prozesses behalten OStR Hans-Peter Detterbeck als Teamleiter, OStRin Ingeborg Hack, StR Marco Reitberger, OStRin Susanne Sigl, StRin Daniela Sturm und OStRin Susanne Vaitl zusammen mit der Schulleitung eine stets positive Entwicklung für alle an der Schule Beteiligten im Auge.

qmbsteam.jpg

Mit gutem Gefühl bzgl. der Weiterentwicklung unseres Qualitätsverständnisses und mit Aufgeschlossenheit für Neues kann die Schulfamilie die täglichen Aufgaben und Herausforderungen annehmen und bewältigen.

Für die Schulleitung

Silvia Obermeier-Fenzl

Externe Evaluation an der Mathias-von-Flurl-Schule!

Unsere Schule unterzieht sich im Rahmen der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung einer externen Evaluation. Das bedeutet, dass vier nicht zur Schule gehörende Experten  sich ein Bild über die Arbeit an unserer Schule verschaffen und uns dies in einem Bericht widerspiegeln. Daraus kann die Schule die Weiterarbeit qualitätssichernder und qualitätsentwickelnder Maßnahmen ableiten.

 

Die Instrumente hierfür sind:

 

Im Vorfeld:

  • Die Auswertung der Onlinebefragung, an der bereits alle Schulbeteiligten (Schüler, Ausbildungsbetriebe, Lehrkräfte) teilnehmen konnten.
  • Das von der Schule nach vorgegebenen Kriterien erstellte Schulportfolio.

Während der Schulbesuchstage im Zeitraum vom 22.01.2014 bis 24.01.2014:

  • Unterrichtsbesuche
  • Interviews mit Gruppen der an Schule Beteiligten.
  • Schulhausrundgang

Für die Teilnahme an der bereits erfolgten Onlinebefragung danken wir den Schülern, Ausbildungsbetrieben und Lehrkräften.

 

Falls Sie Fragen zur externen Evaluation haben, können Sie sich gerne an die Schulleitung, den Qualitätsbeauftragten oder auch den Klassenlehrer wenden.

 

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch unter:

http://www.isb.bayern.de/schulartuebergreifendes/qualitaetssicherung-schulentwicklung/evaluation/

ablauf.gif

Quelle: www.isb.bayern.de

Qualitätsentwicklung im Schuljahr 2012/13

In die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Schulqualität ist grundsätzlich und nach wie vor das gesamte Lehrerkollegium eingebunden. Gute Ideen, stetes Dranbleiben, Umsetzen von Aktionsplänen, Einhalten von Terminen,  Überprüfen der Ergebnisse, Reflexion der Veränderungen – nicht alles kann natürlich von allen durchgeführt werden, daher ist die Arbeit des QmbS-Teams in enger Abstimmung mit der „Zwischeninstanz Fachbetreuer" das A und O.

Schön ist dabei, dass die Arbeit an der Qualitätsentwicklung zum Alltag gehört, schon routinierter abläuft und Früchte trägt. Gut ist auch, dass das schriftliche Festhalten unserer Zielumsetzung für die nötige Prioritätensetzung sorgt, wenn im Alltag immer wieder neue Herausforderungen und Ideen dazukommen.

Eine dieser Herausforderungen war auch die personelle Veränderung im QmbS-Team. Auf OStDin Angela Hendschke-Lug, die mit uns als QmbS-Teammitglied der ersten Stunde immer höchst kompetent zur Schulentwicklung beigetragen hat, mussten wir in diesem Schuljahr verzichten. Sie widmet sich seither als Seminarvorstand ganz der verantwortungsvollen Aufgabe der Lehrerausbildung. Wir danken Frau Hendschke-Lug sehr für die äußerst angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit im QmbS-Team, ihre hervorragenden Tipps und ihre wertvollen Beiträge. Wir freuen uns nun umso mehr, dass unsere „neue" Seminarlehrerin I Wirtschaft OStRin Susanne Vaitl nach der schulinternen Ausschreibung dieser Aufgabe sofort im QmbS-Team mitarbeiten wollte. Sie stellt mit uns sicher, dass wir im Team auch immer gut beraten und auf dem neuesten Stand sind, was die Ziele, Maßnahmen und Methoden der Unterrichtsqualität betreffen. Wir freuen uns auch sehr darüber, dass StRin Ingeborg Hack nun auch das Team verstärkt. Als Leiterin der Aktionsgruppe „Stundenpool" war auch sie seit Einführung von QmbS aktiv dabei und konnte sich mit nahtlosem Übergang professionell ins QmbS-Team einbringen.

Auch StRin Susanne Sigl kann nun nach ihrer Rückkehr aus der Elternzeit unser QmbS-Team und damit den Schulentwicklungsprozess  ab dem zweiten Schulhalbjahr wieder unterstützen.

Leider erhielten wir kurz vor Redaktionsschluss Nachricht über die nächste personelle Veränderung. Unser seit Einführung von QmbS mit für das Individualfeedback zuständiges Teammitglied StR Jürgen Fellberg wird sich an den Heimatort versetzen lassen. Wir danken auch ihm für seine Unterstützung, vor allem bei der Etablierung des Individualfeedbacks im Kollegium.

Nachdem aber der QmbS-Prozess an unserer Schule, wenn auch noch nicht verselbstständigt, so doch gut verankert ist, werden wir mit Sicherheit wieder Kollegen für die Mitarbeit in unserem aufgeschlossenem QmbS-Team begeistern können.

interne_qmbs_logo.jpg

Interne Evaluation

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Ausbildungsbetriebe, wir danken für Ihr Feedback!!!

 

Qualitätsentwicklung ist uns stets ein großes Anliegen, deshalb beleuchten wir unsere Arbeit immer wieder bewusst u.a. durch eine sog. Interne Evaluation. Sie haben uns dabei durch Ihre Teilnahme bei der Befragung sehr unterstützt. Danke dafür!

Wenn Sie wissen möchten, welche Rückmeldungen unsere Mathias-von-Flurl-Schule insgesamt bekommen hat, werfen Sie doch einen Blick in die Auswertung!

Ansonsten gilt: Für konstruktive Anregungen sind wir immer dankbar!!     ...weiter...

externe_qmbs_logo.jpg

Externe Evaluation

QmbS wird vervollständigt durch die in Bayern bereits etablierte Externe Evaluation, mit deren Qualitätskriterien das QmbS-Modell kompatibel ist. 

Dafür ist ein Evaluationsportal unter http://www.isb.bayern.de/schulartuebergreifendes/qualitaetssicherung-schulentwicklung/evaluation/externe_evaluation/ eingerichtet worden.


In diesem Portal werdem die wichtigsten Fragen rund um die externe Evaluation beantwortet.

Zusätzlich steht ein Manual zum Download zur Verfügung.

Das Manual beantwortet häufig gestellte Fragen zum Thema externe Evaluation. Es dient der Information über Konzeption, Ziele, Methoden, Umsetzung und Konsequenzen der externen Evaluation in Bayern.

 

Im Schuljahr Januar 2014 werden wir erneut extern evaluiert und erhalten dann ein Feedback über die Sicht von außen auf unsere Schule.

individual_qmbs_logo.jpg

Individualfeedback

Zu Beginn des Schuljahres 2012/13 konnte die allgemeine Auswertung über die Individualfeedbacks des letzten Schuljahres 2011/12 erfolgen:

Festzustellen war, dass sich bis auf einzelne Lehrkräfte alle –teils mehrfach - Individualfeedbacks eingeholt haben, nur wenige Klassen wurden nicht befragt. Die meisten anderen sogar mehrmalig auf das Schuljahr verteilt und durch verschiedene Lehrkräfte. Als Instrumente des Schülerfeedbacks wurde am Häufigsten der im QmbS-Team erarbeitete Fragebogen verwendet, aber auch die Zielscheibe, das Lehrerzeugnis, das mündliches Feedback und vor allem die Resonanzgruppenarbeit wurde gut angenommen.

Besonders erfreulich war die Zunahme der Kollegialen Hospitationen auf 23 Unterrichtsbesuche im Schuljahr.

Die daraus gewonnen Erkenntnisse bieten eine gute Ergänzung zur Selbstreflexion und sind optimale Basis für die Verbesserung der Lehrer-Schüler-Arbeit.

prozess_qmbs_logo.jpg

Prozesssteuerung

QmbS – Ziele und Prozesssteuerung im Schuljahr 2012/13 – Status Quo

Die Überprüfung unserer Aktionspläne hinsichtlich der Einhaltung der Termine bzw. damit verbunden der Erfüllung unserer Ziele war Basis für die Weiterarbeit an der Qualitätsentwicklung mithilfe von QmbS.

 

Ziel 1 „Wir haben Arbeitserleichterung durch einen Stundenpool"

(Gruppenleiterin StRin Ingeborg Hack)

Das ursprüngliche Ziel, eine bestimmte Anzahl von Lehr- und Lernsituationen für jeden zugänglich als Stundenpool hinterlegt zu haben, ist erfüllt. Die für sinnvoll erachtete Erweiterung erfolgte abhängig von den Fachbereichen noch von zögerlich bis vollständig vorhanden. Für einige Fachbereiche hat sich sogar die optimale Situation eingestellt, dass sämtliche Unterrichtsunterlagen miteinander erarbeitet wurden und der gesamte Unterricht dieser Fachbereiche bzw. Berufe für die Kollegen zur Verfügung steht und kontinuierlich verwendet wird. Als noch nicht zur Zufriedenheit ausgereift betrachtet das QmbS-Team die Struktur der Hinterlegung im Intranet. Als Anregung wurde in der letzten QmbS-Sitzung über die Möglichkeit beraten, den Lehrkräften eine Liste bzw. Übersicht der erstellten Lehr- und Lernsituationen zur Verfügung zu stellen.

Dies und die Frage nach dem evtl. weiteren Bedarf von zu erstellenden Lernsituationen soll beim Kollegium erfragt werden, bevor dieses aktive Ziel in ein Erhaltungsziel übergeführt wird und der Stundenpool nur noch aktualisiert und gepflegt wird.

 

Ziel 2 „Wir präsentieren uns in der Öffentlichkeit einheitlich"

(Gruppenleiter OStR Werner Winter)

Als absolut erfreulich erwies sich die Überprüfung des 2. Zieles unseres Schulspezifischen Qualitätsverständnisses (SQV). Bis auf 2 Maßnahmen, die in diesem Schuljahr auch noch zum Abschluss kommen bzw. bei Redaktionsschluss kurz davor stehen, sind alle Maßnahmen umgesetzt und unser Ziel erreicht. Wenn dieses Ziel nach Abstimmung im Kollegium in ein Erhaltungsziel umgewandelt wird, wird dies natürlich nicht bedeuten, dass hieran nicht mehr gearbeitet werden muss. Gerade die Pflege der homepage, Veröffentlichungen jeder Art, Fotodokumentationen, Organigramme und vieles mehr werden weiterhin einen großen Zeitaufwand und viel Kreativität erfordern.

 

Ziel 3 „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer"

(Gruppenleiterin StRin Katja Schötz)

In den relativ früh angesetzten Fachsitzungen des 1. Schulhalbjahres überprüften die Fachbetreuer zusammen mit den Lehrkräften die Ergebnisse dieses Zieles aus dem vorangegangenen Schuljahr und stellten nahezu durchgängig fest, dass die Maßnahmen der Zielerfüllung dienlich waren und in den meisten Klassen, die in den Aktionsplänen vorgesehen waren, das Ziel erfüllt werden konnte.

Bedingt durch den Wechsel der Klassen und das erneute Auftauchen einiger Problemfelder in neuen Klassen wurden für das Schuljahr 2012/13 neue Aktionspläne, abgestimmt auf die jeweilige Klassen und Fachbereiche, erstellt. Die Überprüfung der Zielerfüllung erfolgt in den geplanten Zeitabständen in erster Linie durch Beobachtung und Reflexionen der in der Klasse unterrichtenden Lehrkräfte bzw. durch die Schülerfeedbacks. Bei Bedarf wurden Ergänzungen vorgenommen.

Der Zeitpunkt, um darüber abzustimmen, das Ziel generell als Erhaltungsziel festzulegen, schien dem QmbS-Team noch nicht gegeben. Für ein methodisches Ausbauen und stärkeres Manifestieren der Maßnahmen ist ein weiteres Jahr geplant.

 

Ziel 4 „ Wir fördern unsere Schüler individuell"

(Gruppenleiterin StRin Daniela Maierhofer/ ?)

Die Maßnahmen dieses Zieles konnten in einigen Fachbereichen erfolgreich umgesetzt werden, sei es durch die Teamstunden mit individueller Zuwendung, durch die Einführung von Förderstunden für Späteinsteiger, die Zusammenarbeit mit dem DEB als Träger der ausbildungsbegleitenden Hilfen u.a.. Auch hier arbeiten die Fachbereiche mittlerweile eigenständig teils in Untergruppen, deren Ergebnisse in den Fachsitzungen immer wieder zusammengeführt werden.

Unabhängig von den Fachsitzungen selbst informieren sich die Fachbetreuer gegenseitig in den Fachbetreuer - Schulleitungssitzungen wieder über den jeweiligen Stand der Dinge und tauschen so auch Ideen und Kompetenzen aus und unterstützen sich untereinander. Übrigens so nebenbei: Dies ist eine wichtige Plattform auch deshalb, weil die Identifikation mit der gesamten Schule und nicht nur fokussiert auf den jeweiligen Fachbereich deutlich wird.

Was die Erfüllung des weit gesteckten und sehr anspruchsvollen Zieles der individuellen Förderung anbelangt, so sehen wir noch große Aufgaben, die bewusst sukzessive angegangen werden, da hier bei dem Anspruch des Tiefganges mittel- und langfristig Strukturen zu verändern sind, die Lehrkräfte selbst weitere Kompetenzen erwerben wollen und die nötigen Ressourcen nicht kurzfristig und ausreichend zu stellen sind. Also ein Ziel, das wir in Etappen erfüllen und daher immer wieder mit ergänzenden Maßnahmen aufgreifen werden.

Wichtig erscheint uns an dieser Stelle unbedingt, dem Lehrerkollegium zu danken für die aktive Mitarbeit und auch für das Mittragen gemeinschaftlicher Beschlüsse. Ein Danke geht vor allem an jene, die sich kontinuierlich und mit viel Aufwand für die Schule und damit auch für die Kollegen einsetzen. Natürlich immer mit dem Hintergrund, den Schülern eine wirklich gute Schule mit Kompetenz, Menschlichkeit und auch schönem außerunterrichtlichen Miteinander bieten zu können – korrektes Arbeiten und Spaß inklusive.

 

Resümee

Wir sind der Meinung, dass seit der intensiven Beschäftigung mit Schulentwicklung und der Einführung von QmbS vieles systematischer und zielgerichteter in Angriff genommen und Anregungen und Anliegen verwirklicht wurden. Dabei entstanden zudem wertvolle Nebenschauplätze und Nebeneffekte.

Bei dem täglichen Bemühen um Maßnahmenerfüllung und Zielerreichung im Einzelnen übersieht man leicht und oft die gesamten Ergebnisse der Qualitätsentwicklungsarbeit und die o.g. wichtigen Nebeneffekte.

Um dem Kollegium rückschauend einen Überblick über das bisherige erfolgreiche Arbeiten an der Qualitätsentwicklung zu geben, hat das QmbS-Team eine exemplarische Liste darüber erstellt, welche Maßnahmen der Zielführung dienlich waren und welche Anregungen daraus erwachsen sind und umgesetzt wurden:

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 1 „Wir haben Arbeitserleichterung durch einen Stundenpool"

· SchiLF zur Erstellung von Lehr-Lern-Situationen· Erstellung und digitale Hinterlegung des Stundenpools · Schulungen zur Methodenvielfalt im Unterricht· Segel BS (Geber und Nehmer)· Erstellung von Methodentrainings für Schüler am Schuljahresanfang· Verbesserte Teamarbeit im Kollegium („Teamstunde", Austausch von Materialien u.a.)· Verbesserten Ausstattungsbedingungen zur Ermöglichung besserer Methoden- und Medienvielfalt in allen Klassenzimmern· Stundentauscherleichterung über Fachbetreuer·

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 2 „Wir präsentieren uns in der Öffentlichkeit einheitlich"

· Erstellung eines Schullogos· Begrüßungsgeheft/ -mappe für neue Schüler· Präsentationsmappen für Abschlusszeugnisse u.a.· Schülergerechtes Organigramm im Eingangsbereich· Gestalterisch einheitliche Visitenkarten für Lehrkräfte mit Schulung· Gestaltung und Pflege einer neuen Homepage/Website (mit QR-Code/App für Smartphones etc.)· Zugänglichmachung der Schulformulare im Internet· Erhöhung der Attraktivität und Besucherzahl der Abschlussfeiern· Digitales Schwarzes Brett im Eingangsbereich· Digitalisierte Vertretungspläne im Internet / QR-Code · Flyer (in Endphase der Fertigstellung)· Förderverein (in Endphase der Gründung)

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 3 „Wir haben Disziplin im Klassenzimmer"

· SchiLF zur Disziplin im Klassenzimmer· Lernzirkel „Benimm-Regeln"· Disziplin und Klassenklimaverbesserung durch Erlebnispädagogik · Anschaffungen für Schüler zur Förderung ihrer Teamfähigkeit durch gemeinsame Pausengestaltung (Kickerkästen / mehr Gruppensitzgelegenheiten im Pausenhof)· Gezielte Schülereinzelgespräche · Vereinbarung über Eintragungen in die Klassentagebücher

Maßnahmenbeispiele zu Ziel 4 „ Wir fördern unsere Schüler individuell"

· Materialordner „Möglichkeiten der Inneren Differenzierung"· SchiLF zur Inneren Differenzierung · Vermehrte Teamstunden in sehr heterogenen Klassen· Sonderprogramm für einzelne Schüler im Bereich Rechnungswesen/Büro·

Sonstige Beispielmaßnahmen zur Qualitätssteigerung und Zielerhaltung

· Schuleigenes E-Mail-Konto für jeden Lehrer· Verbesserte Konferenzkultur · Verwaltungsvereinfachung und –vereinheitlichung· Überarbeitung und Digitalisierung des Formularwesen mit Hinterlegung im Intranet· Hausmeisterbuch· Büromateriallager im Lehrerzimmer· Stärkere Einbindung der Fachbetreuer in die Stundenplanung· Stärkere Wahrnehmung der Verbesserungsprozesse durch Schüler · Stärkere Einbindung der SMV in Veränderungsprozesse· und und und ...

detterbeck_fertig.jpg

QmbS-Beauftragter OStR Hans Detterbeck

Mathias-von-Flurl-Schule

Staatliche Berufsschule II

Straubing-Bogen

Stadtgraben 54
D-94315 Straubing

 

Tel. 09421 78987-0
Fax 09421 78987-99