Unterrichtsversäumnisse und deren Folgen

 

1.   

Ist ein Schüler verhindert am Unterricht teilzunehmen, so ist die Schule am ersten Fehltag unverzüglich morgens telefonisch zu benachrichtigen (09421 23811).

 

2.   

Eine schriftliche Entschuldigung (bei Minderjährigen mit Unterschrift des Erziehungsberechtigten) mit Unterschrift des Ausbilders ist dann innerhalb einer Woche persönlich, per Post (Berufsschule II Straubing-Bogen, Stadtgraben 54, 94315 Straubing) oder per Fax (09421 23884) bzw. bei Blockunterricht innerhalb von 3 Tagen z. H. des Klassleiters nachzureichen.

 

3.   

Bei einer Erkrankung von mehr als zwei Tagen ist der Entschuldigung zusätzlich eine Kopie der Arbeitsunfähigkeitsbe-scheinigung beizufügen.

 

4.   

Ein ärztliches aber auch ein gegebenenfalls erforderliches schulärztliches Attest kann nur dann anerkannt werden, wenn der Arzt seine Feststellung während der Zeit der Erkrankung getroffen hat.

 

5.   

Häufen sich krankheitsbedingte Schulversäumnisse oder bestehen an der Erkrankung begründete Zweifel, kann die Schule bereits ab dem ersten Fehltag ein ärztliches oder schulärztliches Attest verlangen. Wird das verlangte Attest nicht unverzüglich vorgelegt, so gilt das Fernbleiben als unentschuldigt.

 

6.   

Unterrichtsbefreiungen wegen vorhersehbarer Anlässe (z. B. Führerscheinprüfung) müssen rechtzeitig zuerst vom Klassenlehrer und dann von der Schulleitung genehmigt werden.

 

7.   

Eine Beurlaubung zur Überbrückung betrieblicher Personalengpässe wie auch ein Fernbleiben vom Unterricht zwecks privat gebuchter Urlaubsreisen ist nicht zulässig. Arzttermine werden außerhalb der Unterrichtszeit vereinbart.

 

8.   

In nicht vorhersehbaren Fällen (z.B. Erkrankung während des Unterrichtstages) darf der Schüler nur dann den Unterricht vorzeitig verlassen, wenn eine schriftliche Genehmigung des Klassenleiters vorliegt. Diese wird nach der Gegenzeichnung durch den Arbeitgeber am nächsten Unterrichtstag an den Klassenleiter zurückgegeben.

 

9.   

Versäumnisse von Klassenarbeiten bei Krankheit:

 

 

a) Versäumt ein Schüler eine angekündigte Klassenarbeit, ist innerhalb von 3 Tagen eine schriftliche Entschuldigung mit ärztlichem Attest vorzulegen. Ist die Entschuldigung ausreichend, so erhält er einen Nachtermin.

 

 

b) Versäumt der Schüler einen Nachtermin, ist innerhalb von 3 Tagen eine schriftliche Entschuldigung mit ärztlichem Attest vorzulegen.

 

 

c) Nachholtermine sind mit dem jeweiligen Lehrer abzusprechen (i. d. R. gilt als Nachholtermin die erste Unterrichtstunde  des versäumten Faches nach der Wiederteilnahme am Unterricht).

 

 

Folgen von Schulversäumnissen

 

1.

Die Anzahl der versäumten Unterrichtstage (entschuldigt und unentschuldigt) wird im Zeugnis ausgewiesen.

 

2.

Fehlt ein Schüler häufiger, bestehen Zweifel am Versäumnisgrund, kommt ein Schüler öfter zu spät oder lässt sich häufiger vom Unterricht befreien, wird der Klassenlehrer sich mit dem Ausbilder in Verbindung setzen.


3.

a) Werden die „Regelungen bei Schulversäumnissen“ von Seiten des Schülers nicht befolgt, gilt das Versäumnis als unentschuldigt.

 

b) Unentschuldigtes Fernbleiben vom Unterricht kann mit allen schulischen Ordnungsmaßnahmen und Nachholen des versäumten Unterrichts geahndet werden.

 

c) Versäumt ein Schüler unentschuldigt eine Schulaufgabe oder eine Stegreifaufgabe, so wird die Note 6 erteilt.

 

 

Bei kurzfristig eintretenden Unterrichtsausfällen infolge höherer Gewalt (z. B. ungünstige Witterungsverhältnisse) sind die jeweiligen Bekanntmachungen der Rundfunkanstalten (Internet) zu beachten.

 

Für Blockschüler/innen, die wochentags im Jugendwohnheim Don Bosco in Straubing wohnen, findet auch bei ungünstigen Witterungsverhältnissen der Unterricht statt, solange der Stadtbusbetrieb nicht ausgesetzt ist bzw. das Erreichen des Schulgebäudes keine besondere Gefahr mit sich bringt.

 

Nutzungsordnung für den privaten Gebrauch von Handys

 

1. In einer zunehmend mediatisierten Berufs- und Alltagswelt gewinnen Smartphones sowie andere digitale End- und Zusatzgeräte (wie z. B. Smartwatches) wachsende Bedeutung. Mit dieser Nutzungsordnung streben die Mathias-von-Flurl-Schule, Staatliche Berufsschule II Straubing-Bogen sowie die Kommunalen Berufsfachschulen für Kaufmännische und biologisch-technische Assistenten an, eine ausgewogene Nutzungskultur für diese Geräte im Schulalltag zu etablieren und allgemein zu fördern.

 

2. Digitale End- und Zusatzgeräte dürfen grundsätzlich in die Schule mitgebracht werden. Für Beschädigung oder Diebstahl übernimmt die Schule keine Haftung.


3. Die rechtlichen Bestimmungen des Jugend-, Personen- und Datenschutzes sowie das Verbot, insbesondere pornografische, Gewalt verherrlichende und verfassungsfeindliche Dokumente im Netz aufzurufen, zu speichern, zu verbreiten oder anderen Nutzern bzw. Lesern zugänglich zu machen, sind grundsätzlich einzuhalten. Ein Zuwiderhandeln kann schulrechtliche sowie straf- und zivilrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

 

4. Bei der Nutzung von Smartphones und anderen digitalen Endgeräten gilt der Grundsatz des respektvollen Umgangs miteinander – insbesondere in den sozialen Netzwerken. Das Erstellen und Verbreiten von Bildern, Video- oder Tonaufnahmen von Angehörigen der Schulfamilie und generell von anderen Personen ohne deren ausdrückliche Zustimmung stellt einen gravierenden Verstoß gegen gesetzliche Bestimmungen dar und kann schulrechtlich sowie straf- und zivilrechtlich verfolgt werden.

 

5. Lehrkräfte und andere Erwachsene im Schulgebäude sowie auf dem Schulgelände sind Vorbilder durch ihr Verhalten. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft verpflichten sich ausdrücklich dafür Sorge zu tragen, dass Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und andere Mitglieder der Schulfamilie auch in den sozialen Netzwerken nicht ausgegrenzt, beleidigt oder herabgesetzt werden. Die Schule wird in Fällen, von denen sie Kenntnis erlangt, disziplinarisch tätig und sie ist verpflichtet, bei Verstößen gegen geltende Gesetze Anzeige zu erstatten.

 

6. Während der Unterrichtszeit sind Smartphones und andere mobile Geräte komplett ausgeschaltet und verstaut. Der Einsatz digitaler Endgeräte ist nur mit Erlaubnis der jeweiligen Lehrperson zu Lernzwecken möglich. Bei der Arbeit mit den Geräten sind die Anweisungen des Lehrpersonals zu befolgen.

 

7. Im Rahmen von Klassenarbeiten und Prüfungen ist das Nutzen von Smartphones sowie anderen digitalen End- und Zusatzgeräten (wie z. B. Smartwatches) verboten. Eine Nutzung wird als Täuschungsversuch gewertet.

 

8. Vor Unterrichtsbeginn, in der Vormittagspause von 10.15 Uhr bis 10.35 Uhr, in der Mittagspause von 12.50 Uhr bis 13.40 Uhr und nach Unterrichtsende ist für alle Schülerinnen und Schüler die Nutzung von digitalen Medien im Schulgebäude und auf dem Schulgelände erlaubt. Ebenso dürfen digitale Medien in Freistunden genutzt werden.

 

9. Bei der Nutzung von digitalen Medien außerhalb des Unterrichts ist Rücksicht gegenüber Mitmenschen zu nehmen. Das Smartphone befindet sich zu jeder Zeit im Lautlos-Modus (dies gilt auch für das Abspielen von z. B. Musikvideos oder anderen vertonten Inhalten). Bei Telefonaten (die nur im Ausnahmefall geführt werden sollen) ist auf die Lautstärke zu achten.

 

10. Bei Verstößen gegen diese Ordnung können digitale Medien von der Schule mindestens bis Ende des jeweiligen Schultages einbehalten werden.

 

11. Bei mehrmaligen Verstößen finden Gespräche mit der Schulleitung, den Eltern sowie den Ausbildungsbetrieben statt. In Abstimmung mit den genannten Beteiligten können weitere Konsequenzen eingeleitet werden.

 

12. Alle damit einhergehenden Rechte und Pflichten dieser Nutzungsordnung werden von jedem Mitglied der Schulfamilie anerkannt.

 

Diese Nutzungsordnung wurde am 25.06.2019 vom Berufsschulbeirat beschlossen. Die Regelungen gelten ab dem Schuljahr 2019/20 und werden im Laufe dieses Schuljahres von der Schulgemeinschaft in Bezug auf Akzeptanz und Praktikabilität überprüft.

 

Sollten sich Verstöße gegen die Nutzungsordnung häufen, behält sich die Schulleitung vor, die Nutzungsordnung außer Kraft zu setzen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes BayEUG Art. 56 (5).

 

Straubing, 2. September 2019


gez. Werner Kiese, OStD

Schulleiter

Mathias-von-Flurl-Schule

Staatliche Berufsschule II

Straubing-Bogen

Stadtgraben 54
D-94315 Straubing

 

Tel. +49 (0) 9421 23811
Fax +49 (0) 9421 23884