Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r

Die Tätigkeit im Überblick

Zahnmedizinische Fachangestellte assistieren Zahnärzten und -ärztinnen bei Untersuchungen und Behandlungen, empfangen und betreuen die Patienten und organisieren die Praxisabläufe.

Hauptsächlich arbeiten Zahnmedizinische Fachangestellte in Zahnarztpraxen, Zahn-, Mund- und Kieferkliniken sowie in universitären Zentren für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

 

Die Ausbildung im Überblick

Zahnmedizinische/r Fachangestellte/r ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG).

Diese bundesweit geregelte 3-jährige Ausbildung wird im Bereich Freie Berufe angeboten.

Zahnmedizinische Fachangestellte besuchen die Zahnklinik in Regensburg

Einen Ausflug der besonderen Art hatte die ZFA 11A am 8.5.2019 vor sich, denn man besichtigte die Zahnklinik in Regensburg.

Nach der anstrengenden Zwischenprüfung am Vormittag war dies ein schöner Ausklang des Schultages. Angekommen in Regensburg, fuhren wir mit dem Bus in Richtung Uniklinik und konnten während der Fahrt durch die Domstadt ein wenig die Stadt besichtigen.
Im Klinikum erzählte uns unser Gruppenführer Herr Dr. Bimmerle einige interessante Sachen über die Klinik. So wurde das Zahnklinikum 1930 erbaut und 2010 renoviert. Auch, dass sich das Zahnmedizinstudium über 10 Semester (5 Jahre) mit anschließender 2-jähriger Assistenzzeit erstreckt, wurde uns erläutert. Zuerst kommt der vorklinische, dann der klinische Teil. Ersterer findet dabei in der Universität in den Vorlesungssälen statt.

In der Zahnklinik praktizieren die Zahnmedizinstudenten den praktischen Teil ihres Studiums, den sog. klinischen Teil. Dabei beginnen die Studenten in der obersten Etage des Gebäudes und anders als im „echten Berufsleben" „arbeiten sie sich nach unten". Die Zahnklinik hat drei Stockwerke und ist in sechs Bereiche aufgeteilt. In der Klinik werden folgende Bereiche der Zahnmedizin gemacht und gelehrt: Prothetik, Kieferorthopädie, Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie, Zahnerhaltung, Paradontologie sowie Endotonie.

Im vorklinischen Teil lernen die Studenten den theoretischen Teil umfangreicher Zahnoperationen und ihnen wird der Umgang mit schwerkranken Patienten sowie die Theorie rund um die Zahnmedizin allgemein beigebracht, um Fehler im späteren Verlauf des Studiums und im Berufsleben zu minimieren.

Obwohl sie sich im klinischen Teil des Studiums befinden, haben die Studenten halbtags Vorlesungen und sammeln nachmittags dann die praktische Erfahrung zu dem zuvor Gelernten in der Klinik. Daher haben die Studenten eine 40-Stundenwoche und auch einige „Überstunden" zuhause. Die Klinik verfügt über Säle mit Behandlungsstühlen, an denen die Studenten zuerst an Puppen, dann an den Mitstudierenden üben, bevor sie dann „auf die Menschheit losgelassen werden". Dabei stehen ihnen hochwertige Instrumente und Praxisausstattung zur Verfügung. Auf einen hohen Hygienestandard wird akribisch geachtet.
Im unteren Bereich des Gebäudes befinden sich Behandlungsstühle, an denen Studenten des 10. Semesters an echten Patienten arbeiten. Diese Patienten wissen, dass sie von Studenten behandelt werden und bekommen einen gewissen Preisnachlass. Die Studenten bereiten die Behandlungen sowohl vor und als auch nach.
Dadurch, dass die Bevölkerung glücklicherweise immer älter wird und auch die Mundhygiene an Stellenwert gewonnen hat und gewinnt, wird das Studium immer umfangreicher. Vor allem die Arzneimittellehre gewinnt dabei an Bedeutung. Es werden auch die Grundlagen der Kieferorthopädie gelehrt. Tiefer ins Details wird dann in der Weiterbildung zum Facharzt gegangen.

Zum Schluss der Führung konnten die Schüler Herrn Dr. Bimmerle Fragen stellen, welche er gerne und genau beantwortet hat. Dafür bekam er von der Klassensprecherin, Verena Karl, ein kleines Präsent überreicht. Wir hoffen, dass ihm die Schokolade geschmeckt hat.

Im Anschluss hatten wir noch ein paar Minuten in Regensburg zur freien Verfügung, die die Schüler nutzten, um sich über das Gesehene und Gehörte auszutauschen.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Bimmerle dafür, dass er in seinem straffen Zeitplan die Zeit gefunden hat uns eine kleine Führung zu geben und dafür, dass er unsere Fragen beantwortet hat.

Auch bedanken wir uns bei Frau Huber-Amann, welche die Fahrt für uns organisiert hat und uns begleitet hat.

Des Weiteren bedanken wir uns bei Herrn Kiese und der Schulleitung dafür, dass die Fahrt genehmigt wurde.

Sämtliche Schüler fanden den Ausflug sehr interessant! Und wer weiß, eventuell findet sich nach diesem inspirierenden Ausflug ja der ein oder andere Schüler mal im Zahnmedizinstudium wieder.

 

Brian-Torben Akodo

ZFA11A

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Dr. Bimmerle informiert die interessierten Schüler

Zahnpasta - Technologie eines vermeintlich banalen Alltagsartikels

 

Klinikreferentin Frau Julia Ortlepp-Taube von der Firma GSK Consumer Healthcare GmbH & Co. KG zu Gast an unserer Schule.

Die Klassen ZFA 10c und ZFA12b konnten sich am Dienstag, den 07.05.2019 auf einen höchst interessanten, wie auch humorvoll gestalteten Vortrag der Referentin Frau Julia Ortlepp-Taube zum Thema „Inhaltsstoffe von Zahnpasten" freuen. Obwohl wir sie täglich benutzen, wissen doch die wenigsten, was in einer Zahnpasta genau enthalten ist und was diese Inhaltsstoffe bewirken. Dies und noch vieles mehr erläuterte Frau Ortlepp-Taube in ihrem spannenden Vortrag.

„Zivilisation ist es, eine Zahnbürste zu besitzen. Kultur ist es, sie zu benutzen", so die Referentin zum Einstieg in ihr Thema. Denn nicht für jeden ist es selbstverständlich, sich 2x täglich die Zähne zu putzen und auch 1x täglich die Zahnzwischenräume zu reinigen, so wie es den Schülerinnen und Schülern von ihr empfohlen wurde. Für eine gründliche Reinigung der Zähne sollte man sich aber nicht nur auf seine Zahnbürste verlassen, sondern auch auf andere Hilfsmittel zurückgreifen, wie z. B. Interdentalbürstchen, Zahnseide, Zungenreiniger, Mundspüllösungen und Einbüschelbürsten. Natürlich darf hier auch die Zahnpasta nicht vergessen werden, von der wir im Durchschnitt 5,2 Tuben jährlich verbrauchen.

Doch was ist überhaupt in einer handelsüblichen Tube Zahnpasta enthalten und für was sind diese Inhaltsstoffe gut?

Frau Ortlepp-Taube erläuterte ihren Zuhörern hier zunächst die in der Paste enthaltenen Putzkörper. Dies sind kleine mineralische Partikel, die dabei helfen, die Plaque besser und gründlicher zu entfernen.

Ein weiterer Inhaltsstoff sind Tenside, also Schaumbildner. Sie dienen dazu, die Zahnpasta besser im Mund zu verteilen, um so auch alle Oberflächen zu benetzen.

Einer der wichtigsten Bestandteile der Zahnpasta ist Fluorid. Es hilft, den Zahn resistenter gegen Säuren zu machen, indem es in die Zahnhartsubstanz eingelagert wird und diese stärkt. Doch nicht nur in Zahnpasta ist Fluorid enthalten, man kann es auch in Form von Tabletten, Mundspüllösungen, fluoridiertem Speisesalz sowie Fluorid-Gelees erhalten.

In jeder Zahnpasta sind auch Aromen und Farbstoffe. Denn ohne den durch die Aromen hervorgerufenen angenehmen Geschmack würden sich wohl die meisten weigern, überhaupt ihre Zähne zu putzen und wenn die Zahnpasta dann noch eine hübsche Farbe hat, putzt man gleich noch viel lieber.

Heutzutage nicht mehr so häufig verwendet werden Konservierungsstoffe, welche für die Haltbarkeit der Zahnpasta sorgen. Hier sollten auch immer die Herstellerangaben beachtet werden, die darauf hinweisen bis wann, oder wie lange die Paste haltbar ist.

Neben diesen sind noch viele weitere Stoffe enthalten, welche beispielsweise als Bindemittel, Feuchthaltemittel oder zur pH-Einstellung dienen, wie Frau Julia Ortlepp-Taube erklärte.

Doch Zahnpasta ist nicht gleich Zahnpasta. Mittlerweile gibt es für alle Bedürfnisse das richtige Produkt, wie z. B. gegen schmerzempfindliche Zähne, zum Schutz gegen säurebedingten Zahnschmelzabbau, zur Vorbeugung von Zahnfleischproblemen und auch Whitening-Zahnpasten. Sie können dann auch noch weitere Inhaltsstoffe enthalten, die der Desensibilisierung, dem Entfernen von Verfärbungen und Ablagerungen dienen, oder andere Aufgaben erfüllen.

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Die Referentin Fau Julia Ortlepp-Taube zusammen mit Fachbetreuer StD Wolfgang Boiger

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Ortlepp-Taube für den interessanten und lebendig gestalteten Vortrag, der sicherlich alles andere als langweilig war, und bei dem es für jeden viel Neues zu erfahren gab. Liebe Frau Ortlepp-Taube, alle freuen sich schon auf Ihren nächsten Besuch.

Marina Prechtl, StD Wolfgang Boiger

Bin ich im richtigen Beruf?

Zahnärztin Frau Gisela Sandmann zu Gast an unserer Schule.


Am Nachmittag des 15.01.2019 konnten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen ZFA10c und ZFA12b auf einen höchst interessanten und informativen Vortrag der Zahnärztin Gisela Sandmann freuen.

Frau Sandmann startete ihren spannenden Vortrag gleich mit der Frage: „Warum haben Sie diesen Ausbildungsberuf gewählt? Hätten Sie vielleicht lieber einen anderen Berufsweg eingeschlagen?" Fast alle Schülerinnen und Schüler meinten, sie hätten den Beruf aus Interesse ausgewählt.

Nicht so bei unserer Referentin, die auch den Beruf Zahnarzthelferin erlernt hatte. Nachdem sie das Gymnasium abgebrochen hatte, entschied ihr Vater, ebenfalls Zahnarzt, dass sie eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin machen sollte und schickte sie auf eine entsprechende Schule. Entgegen aller Erwartungen bestand sie nach fünf  Monaten Ausbildung die Prüfung und arbeitete anschließend bei ihrem Vater. Wegen des damaligen Mangels an Fortbildungsmöglichkeiten in diesem Beruf holte sie an einem staatlichen Gymnasium ihr Abitur nach und begann daraufhin in Köln ihr Zahnmedizinstudium, welches sie in Frankfurt abschloss.

Auch wenn es nicht immer einfach gewesen ist, hat Frau Sandmann doch immer an sich selbst geglaubt und ist ihren eigenen Weg gegangen. Nun ist sie bereits über 40 Jahre in ihrem Beruf tätig. Doch nicht nur in Deutschland arbeitete Frau Sandmann als Zahnärztin, sondern auch im Ausland, beispielsweise in Kolumbien oder Venezuela.

Nachdem sie viel über sich und ihren bisherigen spannenden  Lebensweg erzählt hatte, durften die Schülerinnen und Schüler nun Fragen an sie stellen, die sie geduldig beantwortete, wie z. B.: Was tun, wenn man Probleme mit Kolleginnen im Praxisteam oder sogar mit dem Chef hat? Wie kann man sich weiterentwickeln, wie eigenverantwortlich im Team arbeiten? Welche Möglichkeiten hat man nach der Ausbildung? Kann man sich neue Wege suchen, in dem man sich z.B. für ein Studium entscheidet?

„Wichtig ist also, dass es „klick" macht und der Beruf gerne ausgeübt wird. Es wäre viel zu schade, wenn dieser keinen Spaß macht. Besonders die Ausbildungszeit in der Praxis sollte genutzt werden, um sich ein Bild über den Berufsalltag, seine Höhen und gelegentliche Tiefen zu machen", so die sympathische Referentin. Wenige Ausbildungsberufe bieten so viele Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln wie der zur ZFA: Man steigt langsam ein, lernt sich und seine Aufgaben immer besser kennen und kann dann für sich selbst bestimmen, wohin der Weg geht. „Versäumen sie es nicht, sich berufliche Ziele zu setzen und sich dann auch dafür einzusetzen", so Frau Sandmann.

Durch das in Deutschland bestehende duale Ausbildungssystem erhält man schon von Anfang an ein umfangreiches Wissen, welches man dann im Umgang mit Patienten anwenden kann. Denn für diese ist die ZFA eine Vertrauensperson, der sie sich oft näher fühlen als dem Zahnarzt selbst und so viel eher ihre Probleme und Sorgen eröffnen.

Frau Sandmann betonte, dass man keine zu langen Berufsunterbrechungen haben sollte, denn dann kommt man mit den zahlreichen Neuerungen nicht mehr zurecht und der Wiedereinstieg ist nur schwer oder gar nicht mehr möglich.

Unsere Referentin beendete ihren hochinteressanten, mit spannenden Beispielen belegten Vortrag mit einem Appell an die Schülerinnen und Schüler:

„Der beste Weg, Freude am Beruf zu haben, ist, sich für seine Arbeit zu interessieren und Verantwortung zu übernehmen, übrigens auch für sich selbst und sein Fortkommen.

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StD Wolfgang Boiger bedankt sich mit feinen belgischen Pralinen herzlich

bei der Referentin Frau Gisela Sandmann

 

Liebe Frau Sandmann, ich möchte mich bei Ihnen, auch im Namen der beiden Klassen ZFA 10c und 12b, nochmals ganz herzlich für ihren lebendigen und hochinformativen Vortrag bedanken. Sie haben uns mit ihrer positiven Ausstrahlung, der spannenden Vortragsweise und ihrer freundlichen und authentischen Art sehr begeistert. Als Fachbetreuer freue ich mich schon wieder auf ein nächstes Mal.

Abschließen möchte ich gerne mit einem Sprichwort: „Glücklich ist der, der gern tut, was er muss."

Marina Prechtl (ZFA 12b), StD Wolfgang Boiger

Mundgesundheit und Mundhygiene – so wird’s richtig gemacht!

Sarah Wagner und Lukas Depner aus der Klasse ZFA 11b hielten am 09.05.2018 vor den Klassen EH10b und  ZFA 11b einen spannenden und interessanten Vortrag, der nicht nur über verschiedene Zahnerkrankungen, die richtigen Putztechniken und Prophylaxemaßnahmen informierte, auch der Zahnaufbau, die verschiedenen Arten des Zahnersatzes sowie die richtige Ernährung im Hinblick auf gesunde Zähne wurden angesprochen.

Zum Einstieg in das Thema wurden die Schülerinnen und Schüler zunächst über den Aufbau des Zahnes, der aus Schmelz, Dentin und Zahnmark besteht, aufgeklärt.

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Lukas Depner und Sarah Wagner während ihres Vortrages zum Thema Zahngesundheit

 

Weiter ging es mit den verschiedensten Zahnerkrankungen. Von Zahnfleischentzündungen über Parodontitis (Entzündung des Zahnhalteapparates) bis hin zur Volkskrankheit Nr. 1, nämlich Karies, konnten sich die Auszubildenden durch aussagekräftige Bilder und zahlreiche Informationen einen Eindruck über die Folgen dieser Erkrankungen machen. Besonders ausführlich wurde die Karies, auch Zahnfäule, angesprochen. Wie entsteht eigentlich Karies und welche Faktoren begünstigen die Entstehung? Wie sieht das Fortschreiten einer Initialkaries (weißer Fleck am Zahn) aus, bis diese das Zahnmark erreicht und der Zahn abstirbt? All dies wurde den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe einer Videosequenz veranschaulicht.

Anschließend erläuterten Sarah und Lukas die unterschiedlichen Möglichkeiten des Zahnersatzes und die damit verbundenen Kosten. Während man für Füllungen ca. 30-80 € bezahlt, fallen bei Implantaten wesentlich höhere Kosten – ca.  2.000 € – an.

Um solch hohe Geldbeträge zu vermeiden und die eigenen Zähne möglichst lange gesund zu erhalten sind die richtige Putztechnik und Prophylaxemaßnahmen von größter Wichtigkeit. Egal ob elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste, man sollte mit kreisenden und wischenden Bewegungen arbeiten und an den Kauflächen etwas fester schrubben, was die beiden Referenten an einem Modell vorführten. Zudem ist es sinnvoll weitere Hilfsmittel, wie Zahnseide, Zwischenraumbürstchen und Mundspüllösungen zu verwenden.

Auch wie unsere Ernährung die Mundgesundheit beeinflusst war ein großes Thema. Vor allem Zucker ist bekanntermaßen schlecht für unsere Zähne und sollte möglichst vermieden werden. Fluorid hingegen stärkt und schützt unseren Zahnschmelz, was den Schülerinnen und Schülern mit Hilfe eines Versuchs verdeutlicht wurde. Ein Ei, welches zur Hälfte mit Fluorid behandelt war, wurde in ein Glas mit Essig gegeben. Daraufhin bildeten sich an der unbehandelten Seite Bläschen, was heißt, die Eierschale wird durch den Essig angegriffen. An der mit Fluorid bestrichenen Hälfte bildeten sich keine Bläschen und die Schale blieb unbeschädigt.

Abschließend bekamen die Auszubildenden noch hilfreiche Tipps zur richtigen Mundhygiene mit auf den Weg, wie z. B. Zwischenmahlzeiten sollten vermieden werden, mindestens zweimal täglich Zähneputzen ist Pflicht und dabei sollte man auf den richtigen Zahnbürstentyp achten.

Ein dickes Kompliment an unsere beiden Referenten. Sie haben es sehr gut verstanden, das Gesundheitsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler der Klassen ZFA 11b und EH 10b bei der Zahnpflege mit einem spannenden und informativen Vortrag zu wecken. Ob im alltäglichen Umgang mit Kollegen, Vorgesetzten und vor allem im Patienten- und Kundenkontakt: Gepflegte Zähne zeigen Wirkung, sie werden als besonderes Zeichen positiver Ausstrahlung, Durchsetzungskraft und Gesundheit wahrgenommen. Die eigene Zahngesundheit und ein schönes Lächeln können also tatsächlich ein entscheidender Erfolgsfaktor für unsere Schülerinnen und Schüler im Beruf sein. Schön, dass beide Klassen jetzt auf ein umfangreiches Wissen zu diesem Thema zurückgreifen können. Und schön ist es auch, dass durch diese Veranstaltung die Schülerinnen und Schüler beider Fachbereiche mehr voneinander und ihren Ausbildungsberufen erfahren konnten.

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Die Referenten mit Fachbetreuern StD W. Boiger und StD S. Zellmeier

 

Ein herzliches Dankeschön deshalb auch an die Klasse EH 10b und Herrn StD Stefan Zellmeier für die Teilnahme an dieser Veranstaltung.

 

StD Wolfgang Boiger, Marina Prechtl (Schülerin der Klasse ZFA 11b)

Implantologie und Hygienemanagement auf Herz und Nieren überprüft

Frau Dr. Claudia Novacek, Fachzahnärztin für Oralchirurgie, sowie Frau Wenning und Frau Achatz von der Camlog Vertriebs GmbH (Implantathersteller) zu Gast an unserer Schule.

Nach überstandener Zwischenprüfung konnten sich die Mädels der Klassen ZFA11a und ZFA11b zusammen mit ihren Lehrkräften am 25.04.2018 auf einen spannenden und hochinformativen Vortrag der Fachzahnärztin für Oralchirurgie aus Deggendorf, Frau Dr. Claudia Novacek, freuen, den der Fachbetreuer StD Wolfgang Boiger organisiert hatte.

Nach einer kurzen Einführung über den Zahnaufbau folgte dann auch schon das interessante Hauptthema: Implantologie. Hier haben die zukünftigen Zahnmedizinischen Fachangestellten nicht nur viel Interessantes über die heutzutage verwendeten, enossalen (in den Kieferknochen eingebrachte) Implantate aus Titan oder Keramik erfahren, auch auf Frühbeispiele der Implantologie, wie z.B. einen in Honduras gefundenen Schädel, der einen aus schwarzem Stein nachgebildeten Zahn hatte, ging Frau Dr. Novacek in ihrem spannenden Vortrag sehr ausführlich ein. Unterstützt durch zahlreiche Bilder spannte die sympathische Referentin einen breiten Bogen von den anfangs submukös (direkt unter der Schleimhaut) gesetzten Implantaten zu den subperiostalen (unter der Knochenhaut gelegenen) Implantaten bis hin zu den aktuell verwendeten enossalen Implantaten. Auch die für die Weiterentwicklung der Implantologie wichtigen Personen, wie z. B. Formigini, der als Vater der Implantologie gilt, Branemark und auch Schulte blieben nicht unerwähnt.

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Frau Dr. Claudia Novacek vermittelte viel Interessantes zur Implantologie

 

Zum Ende ihres Vortrags veranschaulichte Frau Dr. Novacek anhand von zahlreichen Bildern und Röntgenaufnahmen in ganz eindrucksvoller Weise, wie beispielsweise zahnlose Kiefer, Freiendsituationen, Einzelzahnlücken oder aber auch Schaltlücken durch Implantate versorgt werden können.

Aufbauend auf den ersten Vortrag von Frau Dr. Novacek referierte Frau Sandra Wenning von der Camlog Vertriebs GmbH, unterstützt von Frau Achatz, über eines der wichtigsten Themen im Alltag einer ZFA: die Einhaltung der Hygienerichtlinien.

Hygiene als Dschungel, in dem zahlreiche Gefahren lauern, so der Einstieg in ihre Präsentation, denn es gilt nicht nur die Infektionen so gering wie möglich zu halten, auch die Dokumentation wird immer wichtiger. Dazu gibt es zahlreiche gesetzliche Vorschriften, die eingehalten werden müssen. Es ist deshalb sehr sinnvoll, die Mädels so früh wie möglich mit den anfallenden Aufgaben rund um das Hygiene- und Qualitätsmanagement vertraut zu machen.  „Lernt man es von Anfang an, tut man sich in der Umsetzung viel leichter", so die Referentin. Da es in einer Zahnarztpraxis viele Wege zur Übertragung von Krankheiten gibt, muss das Hygienemanagement auf Herz und Nieren überprüft werden. Dafür ist eine gute Organisation notwendig, bei der auch ein Hygieneplan und ein Bestandsverzeichnis Pflicht sind. Die fachkundige Referentin informierte die Auszubildenden sehr ausführlich über die notwendigen Hygieneunterweisungen und Maßnahmen zur Minimierung der Infektionsrisiken. Besonders wichtig ist auch eine sorgfältige Händehygiene. „Mit etwas Seife und ein paar Spritzern Desinfektionsmittel allein ist es selbstverständlich nicht getan", bemerkte die Referentin. Frau Wenning erklärte zudem die Einstufung der Medizinprodukte und die darauf folgenden Schritte der Aufbereitung, insbesondere bei der Chirurgiebox der Firma Camlog. Zu guter Letzt erhielten die Schülerinnen noch einen detaillierten Einblick in die häufigsten Hygienemängel, die insbesondere bei Praxisbegehungen sehr häufig festgestellt werden.

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Frau Wenning während ihres interessanten Vortrages zum Hygiene- und Qualitätsmanagement

 

 

Wir bedanken uns bei Frau Dr. Novacek und Frau Wenning aufs Herzlichste für ihre interessanten und fachlich sehr spannenden Vorträge. Vielen herzlichen Dank auch an Frau Achatz von der Camlog Vertriebs GmbH, die diese Vortragsreihe perfekt eingefädelt und mit organisiert hat. Auch unsere Mädels von der ZFA 11a und 11b, für die Hygiene ein großer und wichtiger Bestandteil ihres Berufes ist, bedanken sich recht herzlich bei den beiden Referentinnen, die uns alle mit ihrem großen Fachwissen, der lebendigen und anschaulichen Vortragsweise und ihrer sympathischen und charmanten Art in ihren Bann gezogen haben. Wir freuen uns schon wieder auf ein nächstes Mal.

Marina Precht (ZFA11B) und StD Wolfgang Boiger

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Die Referentinnen mit Fachbetreuer StD W. Boiger und Schulleiter OStD W. Kiese

Handwerk in der Zahnmedizin

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Schülerinnen der ZFA10a werfen einen Blick auf die tägliche Arbeit eines Zahntechnikers

 

Am Montag den 19. März 2018 besuchten wir - die ZFA10a, zusammen mit unseren Lehrkräften für die Zahnmedizinische Fachkunde, Frau Schütz und Herrn Eiglsperger, das Dentallabor Mayer in Straubing.

Herr Mayer begrüßte uns recht herzlich und führte uns durch die Räume des mehrstöckigen Gebäudes. Das Labor erstellt Kronen, Prothesen, Teleskopprothesen, Brücken, Aufbissschienen, Schnarchschienen und vieles mehr. Der Zahntechniker erläuterte uns die Unterschiede sehr anschaulich anhand einiger Modelle.

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ZFA10a zusammen mit Herrn Mayer vor der hochmodernen CAD-Technologie

 

Er erklärte uns die Herstellung von Kronen mit der CAD Technik – ein Computer unterstütztes Design. Weiter bekamen wir eine spezielle Kamera zu Gesicht, mit der man die genauen Zahnfarben des Patienten erkennen kann.

Herr Mayer stellte uns die verschiedenen Geräte und Maschinen vor, wie z.B. einen Laser, der dazu da ist, verschiedene Materialien miteinander zu verbinden.

An den Arbeitsplätzen der Zahntechniker befinden sich jede Menge Bohrer und Polierer, mit denen die Aufträge erledigt werden.

Herr Mayer, wir bedanken uns für den spannenden Besuch und dass Sie sich trotz der vielen Aufträge die Zeit für uns genommen haben. Jetzt haben wir einen tiefen Einblick davon bekommen, was es heißt, wenn z. B. Abdrücke aus unseren Praxen zum Zahntechniker weitergeleitet werden.

Menseke Bayrak und Verena Karl, ZFA10a

Berufsorientierungstag mit Jobmesse an der Mathias-von-Flurl - Schule – tolle Resonanz und gute Gespräche

Angehende Azubis und deren Eltern konnten am 12.11.2017 auf große Berufs-Entdeckungsreise in den Gängen und in der Turnhalle unserer Mathias-von-Flurl- Schule gehen. Von 10 bis 15 Uhr herrschte reges Treiben und viele junge Messebesucher nutzten die Chance, sich ihren Traumjob oder Praktikumsplatz in Straubing und den umliegenden Regionen zu suchen.

Was möchte ich werden? Bankkauffrau/-mann, Steuerfachangestellte/r oder doch ein Beruf im Gesundheitswesen? Muss ich erst einmal weit wegziehen oder kann ich für die Ausbildung auch hier in Straubing oder zumindest im näheren Umkreis bleiben?

Mit all diesen Fragen beschäftigten sich interessierte Jugendliche bei der Jobmesse  „Finde deinen Wunschberuf". Viele Unternehmen und Ausbildungsfirmen aus der Region stellten sich vor und zeigten ihre Berufsfelder. Die große Spannbreite reichte von klassischen kaufmännischen Ausbildungsberufen wie Bankkaufmann oder Industriekaufmann bis hin zu modernen IT- und Gesundheitsberufen.

„Es ist wichtig, sich schon mal zu informieren, welche Betriebe bzw. welche Praxen was anbieten. Dann kann man überlegen, wo man sich bewirbt", begründete die junge Besucherin Petra, die zusammen mit ihren Eltern gekommen war, ihren Besuch.

Besonders reges Treiben herrschte am Messestand des ZBV Niederbayern. Viele junge Damen nutzten die Chance auf ein persönliches Gespräch mit den ZBV-Vertretern. So bot z.B. Frau Irmi Marischler (ZMV und Lehrkraft für Abrechnungswesen an der Mathias-von-Flurl -Schule) zusammen mit ihrer Tochter Steffi (Zahnärztin) viele interessante Einblicke in das Berufsfeld der Zahnmedizinischen Fachangestellten. „Es ist ein spannender Beruf, die ZFA beruhigt die großen und kleinen Patienten, sie assistiert bei Untersuchungen und Behandlungen, sie klärt Patienten über die Möglichkeiten der Prophylaxe auf und leitet sie zur sorgfältigen Mundhygiene an. Auch die Organisation und Verwaltung der Praxis gehören ebenso zu den Aufgaben einer ZFA wie die Reinigung und Pflege der Instrumente, Apparate und Einrichtungen", erklärte Steffi Marischler den Messebesuchern.

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Zahnärztin Steffi Marischler erklärt gerne, warum der Beruf der ZFA viel Spaß machen kann.

 

 

Zahnmedizinische Fachangestellte ist der Traumberuf für die 16-jährige Monika, die bereits Bewerbungsgespräche mit verschiedenen Praxen aus der Region geführt hat. „Der Beruf würde ihr super gefallen und hat mich schon immer interessiert", erklärte die 16-Jährige mit einem Lächeln.

Wer noch  gar keine Vorstellung vom Ablauf der Ausbildung zur/zum ZFA hatte, konnte sich durch Herrn StD  Wolfgang Boiger (Fachbetreuer an der Mathias-von-Flurl -Schule) beraten lassen. „ In der Praxis lernst du die praktische Seite deines Berufs kennen und übernimmst konkrete Aufgaben. In der Berufsschule wird dir das theoretische Hintergrundwissen vermittelt. Während deiner Ausbildung führst du als Ausbildungsnachweis ein Berichtsheft über deine Aufgaben und Tätigkeiten.  Vor dem Ende des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt und am Ende deiner Ausbildung wartet die Abschlussprüfung auf dich", so Herr Boiger zu einer interessierten Messebesucherin.

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Fachbetreuer StD W. Boiger, Zahnärztin Steffi Marischler , Kollege StR M. Hien zusammen mit

unserer stellvertretenden Schulleiterin StDin S. Obermeier-Fenzl am Stand des ZBV Niederbayern.

 

 

Der Berufsorientierungstag war ein voller Erfolg, es wurden viele Kontakte geknüpft und gute Gespräche mit den Auszubildenden von morgen geführt. Jetzt wäre es schön, wenn viele Bewerbungen für den spannenden und abwechslungsreichen Beruf der ZFA eingehen würden.

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StR Thomas Eiglsperger und Abrechnungsexpertin für den zahnmedizinischnen Bereich Irmgard Marischler

 

StD Wolfgang Boiger

Spannende Einblicke in die Welt der Oralchirurgie und Implantologie

Dr. Markus Schindler, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Implantologie zu Gast an unserer Schule

Die Neugier war groß – rund 60 Schülerinnen der beiden Klassen ZFA 10b und 11b versammelten sich zusammen mit ihren Lehrkräften am 29.03.2017 im Lehrsaal 026 an unserer Schule, um dem spannenden und hochinteressanten Vortrag von Herrn Dr. Markus Schindler aus Straubing, Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Implantologie, zu lauschen. Nach kurzer Begrüßung durch Fachbetreuer StD Wolfgang Boiger referierte Herr Dr. Markus Schindler in ganz eindrucksvoller Weise über das breite Behandlungsfeld der Oralchirurgie und insbesondere über die Möglichkeiten, mit Hilfe von Implantaten eine für den Patienten zufriedenstellende Ästhetik – egal welcher Art – zu erzielen.

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Herr Dr. Markus Schindler begeisterte mit tiefen Einblicken in die Welt der Oralchirurgie und Implantologie

 

Zunächst betonte Herr Dr. Markus Schindler, dass sich in der Oralchirurgie klassische Zahnmedizin und chirurgisches Know-how hervorragend ergänzen. Anhand sehr anschaulicher und spannender Patientenfälle machte er deutlich, mit welchen Erkrankungen und Verletzungen Patienten in die Praxis kommen. Die Schülerinnen sahen unter anderem zahlreiche Vorher-und Nachher- Bilder von Patienten mit akuter Wurzelspitzenentzündung oder konnten mittels kurzer Videosequenzen die operative Entfernung von Weisheitszähnen hautnah miterleben.

Besonders aufmerksam verfolgten die zukünftigen Zahnmedizinischen Fachangestellten den Ausführungen des Referenten zur Implantologie. Herr Dr. Markus Schindler konnte auch zu diesem Themenbereich spannende Patientenfälle präsentieren, wie mittels kleiner Implantate im Gaumen oder im Kieferkammbereich verlagerte Zähne oder ganze Kieferabschnitte mobilisiert werden können. Mit vielen Informationen und bildlichen Beispielen machte der Referent deutlich, dass die Kieferorthopädie dabei nicht alterslimitiert, sondern in jedem Alter und zu jeder Zeit möglich ist.

Um sehr gute chirurgische Leistungen zu erbringen, machte der Referent während seines Vortrages immer wieder deutlich, wie wichtig Teamwork für das Gelingen von operativen Eingriffen ist. Nur ein kompetentes und motiviertes Team aus Chirurg und Assistenz gewährleistet einen reibungslosen Ablauf der Praxisprozesse und der Patient wird zufriedengestellt. Seine Auszubildenden sind ab dem ersten Tag Teil dieses Teams und übernehmen unter anderem durch die Patientenan- und aufnahme einen wichtigen Bestandteil innerhalb des Behandlungsablaufes beim Zahnarzt.

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StD Wolfgang Boiger bedankt sich herzlich bei Herrn Dr. Markus Schindler für den spannenden wie lehrreichen Vortrag

 

Sehr geehrter Herr Dr. Markus Schindler, ich möchte mich bei Ihnen, auch im Namen unseres Schulleiters OStD Werner Kiese, meiner Fachkollegen und natürlich auch aller anwesenden Schülerinnen nochmals ganz herzlich für Ihren hochinformativen und spannenden Vortrag bedanken. Sie haben uns alle mit Ihrem großen Fachwissen, der lebendigen und anschaulichen Vortragsweise und Ihrer sympathischen Art in Ihren Bann gezogen. Danke! Wir hoffen, Sie ein weiteres Mal für einen Gastvortrag an unserer Mathias-von-Flurl Schule gewinnen zu können.

StD Wolfgang Boiger

ZFA – ein krisensicherer Beruf mit attraktiven Karrieremöglichkeiten

Toller Vortrag von Fr. Jadranka Svilokos

Bereits zum zweiten Mal referierte Frau Jadranka Svilokos von der Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung (eazf) der Bayerischen Landeszahnärztekammer an unserer Schule zum Thema:  Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen für Zahnmedizinische Fachangestellte.

 

Gleich zu Beginn ihres spannenden Vortrages zeigte die Referentin den Mädels der  ZFA 10b und ZFA 11b die vielfältigen Möglichkeiten auf, beruflich voranzukommen. Für eine "Qualitäts-Zahnmedizin" ist die Teilnahme an regelmäßigen Fortbildungen Voraussetzung", so die Referentin.

 

Frau Jadranka Svilokos präsentierte verschiedene Fortbildungsmöglichkeiten, auf der Karriere- und Gehaltsleiter nach oben zu klettern. Als Beispiele nannte sie vor allem die Berufsbilder der zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin (ZMP), der zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV), der Praxismanagerin (PM) und der Dentalhygienikerin (DH). "Holen Sie sich detaillierte Informationen über Ihre Aus- und Fortbildungschancen als Zahnmedizinische Fachangestellte und nutzen Sie die vielfältigen attraktiven Aufstiegsmöglichkeiten", so Frau Svilokos.

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Frau Jadranka Svilokos beendete ihren spannenden und hochinformativen Vortrag mit folgendem Schlusssatz: „Als Zahnmedizinische Fachangestellte müssen wir uns um unsere berufliche Zukunft und unsere Aufstiegschancen keine Sorgen machen. Nutzen Sie deshalb die Chance, sich für die neuen Herausforderungen fit zu machen."

 

Liebe Jadranka, vielen herzlichen Dank für deinen Besuch an unserer Mathias-von-Flurl-Schule – du hast uns alle mit deiner temperamentvollen und anschaulichen Vortragsweise sehr begeistert. Danke, wir freuen uns alle schon wieder auf deinen nächsten Besuch am Tag der offenen Tür.

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StD Wolfgang Boiger bedankt sich recht herzlich mit einem guten „Macia Batle Rose" bei unserer sympathischen Referentin Frau Jadranka Svilokos

Straubinger Rundschau, S. 43, vom 29.06.2015

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Feierliche Übergabe der Zertifikate "Einführung in die Implantologie-Prothetik"

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Etwas Geduld erforderte das Anziehen der OP-Kleidung. - Geschafft! Nun kann es losgehen

Chancen als ZFA – Karriereplanung mit System

Spannender Vortrag von Fr. Jadranka Svilokos

über Anpassungs- und Aufstiegsfortbildungen

 

Aufgeschlossenheit für neue berufliche Herausforderungen und eine hohe Motivation sind wichtige Eigenschaften für junge Menschen. Wir haben uns daher für unseren Fachbereich Gesundheit II mit Frau Jadranka Svilokos von der Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung (eazf) der Bayerischen Landeszahnärztekammer eine sehr fachkompetente Referentin eingeladen. Frau Jadranka Svilokos zeigte gleich zu Beginn des Vortrages in ganz eindrucksvoller Weise, welch hohen Stellenwert das System der berufsbegleitenden Aufstiegsfortbildungen und Weiterqualifizierungen als Garant zur fachlichen und beruflichen Entwicklung des zahnärztlichen Personals bei der eazf genießt.

„Welche Fortbildungsmöglichkeiten kennt ihr denn?", fragte Frau Jadranka Svilokos die Schülerinnen der Klassen ZFA 10b, 11a und 11b. Sie präsentierte eine ganze Reihe diverser Anpassungs- bzw. Aufstiegsfortbildungen und betonte, dass für ZFA darüber hinaus sowohl auf dem Gebiet der präventiven Zahnheilkunde als auch der Assistenz und des Praxismanagements besondere Qualifikationen erworben werden können.

Besonders aufmerksam verfolgten die zukünftigen Zahnmedizinischen Fachangestellten die Ausführungen der Referentin zum Thema Aufstiegsfortbildungen zur/zum ZMV, ZMP und DH. Frau Jadranka Svilokos betonte in diesem Zusammenhang, dass die moderne Zahnmedizin heute hoch spezialisiert ist und regelmäßige Fortbildungen erfordert, um ein hohes Qualitätsniveau zu sichern. Um ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben, müssen sich die ZFA qualifizieren und ständig weiterbilden, um verantwortungsvolle Aufgaben in der Zahnarztpraxis wahrnehmen zu können.

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Frau Jadranka Svilokos im Gespräch mit einer Schülerin der Klasse ZFA 11

 

Frau Jadranka Svilokos beendete ihren hochinteressanten, mit spannenden Informationen belegten PowerPoint-Vortrag mit einem Appell an die Schülerinnen: „ Nutzen Sie das breites Spektrum an attraktiven beruflichen Aufstiegsfortbildungen und machen Sie sich fit für die beruflichen Herausforderungen der Zukunft und denken Sie immer daran: Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Fortbildung, das Wissen auf den aktuellen Stand zu bringen, neue Methoden zu erwerben, mit höherwertigen Abschlüssen im beruflichen Bereich interessante Aufgaben anzustreben.

Liebe Jadranka, ich möchte mich bei dir, auch im Namen aller anwesenden Schülerinnen, nochmals ganz herzlich für deinen lebendigen und hochinformativen Vortrag bedanken. Du hast uns alle mit deiner positiven Ausstrahlung, der anschaulichen Vortragsweise und deiner freundlichen und authentischen Art sehr begeistert. Danke, wir freuen uns schon wieder auf ein nächstes Mal.

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Professionelle Mundhygiene – ein gutes Rezept für ein gesundes Lächeln

Toller Vortrag von Frau Lara Franke

Nach dem Erfolg ihres letzten Vortrages waren die Mädels der Klasse ZFA 11A schon sehr gespannt auf die Veranstaltung  „Professionelle Mundhygiene" mit Frau Laura Franke von der Firma „TePe Mundhygieneprodukte Vertriebs-GmbH" - und die Mädels wurden nicht enttäuscht. Ein spannender Vortrag, versehen mit eigenen beruflichen Erfahrungen, die die Mädels dazu animierten, auch ihre Erfahrungen aus der Zahnarztpraxis zu teilen. Mit anschaulichen Beispielen aus der Praxis veranschaulichte Frau Franke, wie man z.B. Interdentalbürsten und Zahnseide richtig anwendet, welche Einsatzmöglichkeiten Spezial -Zahnbürsten bieten und wie man durch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung langfristig einer Zahnfleischerkrankung vorbeugen kann.

Fazit: Eine tolle Veranstaltung mit einer tollen Referentin – dafür, liebe Frau Lara Franke, nochmals recht herzlichen Dank!.

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Frau Lara Franke mit Fachbetreuer StD W. Boiger

Hochkarätiger Referent an unserer Schule

Vortrag von Dr. Stefan Kanzlsperger, Facharzt für MGK-Chirurgie in Deggendorf.

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Herzlich willkommen heißen konnten wir an unserer Schule am 12.2.2014 Herrn Dr. Stefan Kanzlsperger aus Deggendorf, Facharzt für MKG-Chirurgie.

 

Nach einer kurzen Begrüßung durch unseren Schulleiter Herrn OStD Werner Kiese und Fachbetreuer StD Wolfgang Boiger zeigte Herr Dr. Stefan Kanzlsperger in ganz eindrucksvoller Weise, wie breit das Behandlungsspektrum der MKG-Chirurgie ist. „Welche Erkrankungen kennt ihr denn?", fragte Dr. Stefan Kanzlsperger die Schülerinnen der Klassen ZFA 10b und ZFA 11b. Er präsentierte aktuelle Fälle und besprach typische Erkrankungen, die in der mund-, kiefer- und gesichtschirurgischen Praxis behandelt werden. Im Dialog konnten die Mädels der ZFA 10b und 10a die Erfahrungen aus ihrem Arbeitsalltag und dem Unterricht einbringen. Dr. Stefan Kanzlsperger veranschaulichte anhand von spannenden Bildern und Röntgenaufnahmen, mit welchen Erkrankungen und Verletzungen die Patienten in die Praxis kommen und wie ihnen in der MKG-Chirurgie geholfen werden kann. Die Schülerinnen sahen unter anderem Röntgenbilder von einem Tumorpatienten, dessen fehlender Kieferknochen mit Hilfe eines Beckenknochenstückes rekonstruiert wurde und begutachteten die Ergebnisse einer komplizierten Operationen zur Wiederherstellung des Kiefer- und Gesichtsbereiches bei einem Patienten.

 

Besonders aufmerksam verfolgten die zukünftigen Zahnmedizinischen Fachangestellten die Ausführungen des Referenten zu dem Thema kosmetische Operationen. Dr. Stefan Kanzlsperger zeigte an diesem Beispiel sehr eindrucksvoll auf, zu welcher Spitzenmedizin die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen fähig sind und betonte gerade in diesem Zusammenhang die besondere Bedeutung, die das Gesicht für den Menschen hat. „Das Gesicht ist Ihre persönliche Visitenkarte, macht Sie unverwechselbar und bestimmt, wie Sie auf andere wirken."

 

Dr. Stefan Kanzlsperger beendete seinen hochinteressanten, mit spannenden Bildern belegten Vortrag mit einem Appell an die Schülerinnen: „Behandeln Sie die Patienten immer fürsorglich, denn Fürsorge ist die höchste Menschenpflicht gegenüber anderen Menschen".

 

Sehr geehrter Herr Dr. Stefan Kanzlsperger, ich möchte mich bei Ihnen, auch im Namen unseres Schulleiters OStD Werner Kiese, unserer Fachlehrkraft StRin Michaela Schütz und natürlich auch aller anwesenden Schülerinnen nochmals ganz herzlich für Ihren hochinformativen und spannenden Vortrag bedanken. Sie haben uns alle mit Ihrem großen Fachwissen, der lebendigen und anschaulichen Vortragsweise und Ihrer freundlichen und charmanten Art in Ihren Bann gezogen. Danke und wir freuen uns schon wieder auf ein nächstes Mal.

StD Wolfgang Boiger

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StD W. Boiger, Dr. Kanzelsperger, OStD W. Kiese

Zahnpflege-Coaching für unsere ZFAs!

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Frau Lara Franke beim Fachvortrag

Die Mädels waren begeistert!

Einen ganz besonderen Fachvortrag erlebten unsere ZFAs der Klassen 11a und 11b im Rahmen eines Zahnpflege-Coachings am Mittwoch, den 17. April an unserer Schule. Auf Einladung von StD Wolfgang Boiger beleuchtete die Expertin Frau Franke von der Firma TePe-Mundhygieneprodukte vor allem Techniken des Zähneputzens, welche Produkte und Inhaltsstoffe bei welchen Mundproblemen geeignet sind, wie Interdental-Bürstchen oder Zahnseide richtig angewendet werden, dass weiche Zahnbürstenborsten sich besser eignen als harte oder dass man beim Putzen wenig Druck auf den Zahn und das Zahnfleisch ausüben soll, da sonst das Zahnfleisch und somit langfristig auch der Halt des Zahnes leiden kann. Frau Franke klärte die Auszubildenden sehr genau über die Entstehung von Zahnfleischbluten und deren Folgen wie Zahnfleischentzündungen oder gar Zahnfleischrückgang sowie Karies auf. Eine professionelle Zahnreinigung zwei Mal im Jahr hält deshalb die Expertin für unerlässlich, schließlich werden da Stellen gereinigt, die man selbst schlecht erreicht. Die Schülerinnen erhielten noch viele weitere wichtige Tipps und Hinweise zur Mundhygiene, die sie im Rahmen ihrer Praxistätigkeit sehr kompetent an ihre Patienten weitergeben können.
Allen Zahnpflege-Coaching-Teilnehmerinnen hat es großen Spaß gemacht. Rundum haben Sie die den Fachvortrag von Frau Lara Franke als sehr interessant und bereichernd empfunden. Wir bedanken uns bei der sympathischen und fachkompetenten Referentin auf Herzlichste für ihren informativen Vortrag und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr.

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Frau Franke verteilt Mundhygiene-Produkte

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StD W. Boiger bedankt sich herzlich bei L. Franke

Die blauen Männchen sind gelandet!

 

…nein, nein, es sind keine Außerirdischen, es sind die Auszubildenden der ZFA 11a – jedoch komplett in OP-Kleidung gehüllt. Denn auch in der Zahnmedizin finden Operationen (z.B. Implantationen, Extraktion der Dentes serotini) in Operationssälen bzw. in Behandlungszimmern der Praxis unter möglichst keimfreien Bedingungen statt. In der ersten Konfrontation mit dem „Mythos“ OP-Saal sind viele vielleicht zunächst verunsichert und wissen nicht genau, wie man sich hier korrekt verhält. Aus diesem Grund wurde theoretisch die sterile Händedesinfektion und mit allen Schülerinnen das Anziehen von sterilem Kittel und sterilen Handschuhen demonstriert und geübt.

Warum das Ganze?

Durch das sterile Arbeiten soll eine Eliminierung der transienten und residenten Flora erfolgen um eine nosokominale Infektion so gering wie möglich zu halten. Eine der häufigsten nosokominalen Infektionen ist die postoperative Wundinfektion.

 

transiente Keime: Pilze, Viren <Kontaktkeime>

residente Keime: hauteigene Bakterien

nosokominale Infektion: Krankenhausinfektion

 

Ein großes Dankeschön der Firma Henry Schein, welche wieder einmal die Möglichkeit geschaffen hat, durch die Bereitstellung der OP-Sets und steriler Handschuhe, dass nicht nur theoretisch sondern auch praktisch geübt werden durfte.

Zahnärztin Frau Dooren Beck, StD Wolfgang Boiger

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Zahnärztin Fr. Beck (links) bei der Demonstration

Wie haben nun die Auszubildenden der ZFA 11a das Projekt empfunden?

Ein kleiner Erfahrungsbericht von Verena Probst, Julia Altschäffel und Sandra Schramm

 

Sich selbst anzuziehen ist ein Kinderspiel – ein weit verbreiteter Irrglaube, zumindest wenn es um das korrekte Ankleiden für chirurgische Eingriffe in einer Zahnarztpraxis geht.

Diese Erfahrung durfte die Klasse ZFA 11a und die Klasse ZFA 10a als Zuschauer im Beisein von StD Wolfgang Boiger an einem Freitagnachmittag machen.

Nach ausführlicher Anleitung und Demonstration durch unsere Lehrerin Frau Zahnärztin Doreen Beck machten wir uns an die Arbeit. Durch ihre ständige Hilfestellung gelang es letztendlich jeder angehenden ZFA mit ihrer Assistenz die sterile Kleidung trotz einiger Schwierigkeiten richtig anzulegen. Dazu ein steriler Kittel, Handschuhe, eine OP-Haube, ein Mundschutz und Schuhüberzieher.

An dieser Stelle möchten wir uns auch im Namen von unserem Lehrer StD Wolfgang Boiger ganz herzlich bei Frau Zahnärztin Beck für die tolle Organisation dieses Nachmittages bedanken. Besonders freut uns ihr großes Engagement und ihr Vertrauen uns Schülern gegenüber.

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Sehen wir nicht toll aus?

Mathias-von-Flurl-Schule

Staatliche Berufsschule II

Straubing-Bogen

Stadtgraben 54
D-94315 Straubing

 

Tel. 09421 78987-0
Fax 09421 78987-99